Re: Ein rel. wenig kartierter Pilz
Hallo Jens,
Ach ja, wenn sich deine Röhrlingssporen wie Konglomerate anfühlen, könnte das
auch an Heterosporie liegen. Meine erste Idee wäre dann, so viele Sporen
zu messen, dass man eine Mehrgipfeligkeit der Verteilung erkennen kann und
dann in den "Tälern" die Daten zu trennen. Ich glaube, dass ist
mit Signifikanztests möglich.
genau das versuche ich in der Praxis. Die Mehrgipfeligkeit z.B. wenn Morcheln massenhaft Verpeln enthalten, ist schön anzusehen und zu interpretieren. Wenn nun aber vier oder fünf Arten im "Steinpilzpulver" sind, sagen wir Körnchen-Röhrlinge, Austern-Seitlinge, Zucht-Egerlinge, ein Becherling und Steinpilze, wird es knifflig, gerade bei Überschneidungen in den Sporenmaßen. Da hilft mir nur weiter, Lamellen- oder Huthautfragmente zu finden, die weitgehend nur Mikromerkmale eines Typs zeigen. Diese wilden Mischungen meinte ich mit der KI-Idee.
Die Diskussion zwischen Marcel und dir verfolge ich ohne jede Sachkenntnis, aber mit Genuss am kultivierten Diskurs.
LG Coco