Re: ...und schon wieder ein Erstfund! :-)

Heinz Ebert ⌂, (vor 4428 Tagen) @ Till

Hallo Till, Holger & Sabine und die Übrigen,

Der Eichenstumpf ist nach 50 Jahren noch nicht verrottet. Die Wurzel noch viel länger. Bei Grabungsarbeiten wurde bei uns eine Wasserleitung aus Eichenholz gefunden, die nachweislich ca. 300 Jahre alt war. Die Geschichte zu der Leitung ist bekannt. Das lässt also hoffen für alle Eichhasen. ;-)
Beste Grüße, Heinz Ebert

Hallo, Eichhasenentdecker,
dass der Pilz im Fichtenforst vorkommt, ist gar nicht so selten. Ich glaube
sogar, dass es bei der Mehrheit unserer Funde hier in Südostbayern der
Fall ist. Wahrscheinlich lohnt sich ein Blick in die lokale
Waldgeschichte, denn Hermann Jahn zitiert in seinem Klassiker
"Mitteleuropäische Porlinge und ihr Vorkommen in Westfalen" von
1966: "Ferdinandsen & Winge schreiben, der Pilz könne sich nach
dem Abholzen der Eichen und Buchen noch bis zu 30 Jahren an den
vermodernden Stümpfen im nachfolgenden Fichtenforst halten." Wobei es
sich sicher auch um vergrabenes Wurzelholz halten kann.
Fragt sich, was passiert, wenn die 30 Jahre vorbei sind. Wahrscheinlich wird
der Eichhase dann e c h t selten ... Oder die Verrottung des Laubholzes
dauert noch länger. Interessant wäre es natürlich, wenn ein Ortskenner
sagt, dass an der betreffenden Stelle nachweislich seit 100 Jahren nur
Fichten gewachsen sind ...
LG, Till


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