Re: RE: mal nachgehakt...

Till, (vor 4412 Tagen) @ HoBi

Hallo, Hobi(s)

die Info bestätigt genau das, was Jahn mit dem Zitat aus Ferdinandsen & Winge gemeint hat: Der Eichhase mag offenbar uraltes, vergrabenes Laubholz, das relativ tief im Boden steckt (schließlich entwickelt er darauf/darüber) auch noch sein Pseudosklerotium. Natürlich kommt er auch in aktuellen Laubwäldern vor, aber so, wie es aussieht, kann man ihn bei Vorkommen in Nadelwäldern als "Indikator" früherer Laubwälder interpretieren. Um diese These zu bestätigen (oder abzulehnen), müsste man eigentlich die Nadelwaldfunde separat kartieren und sich, wie ihr das getan habt, beim Förster nach der jeweiligen "Waldgeschichte" erkundigen...

LG Till

Hallo Till,
es hat etwas gedauert, aber nun haben wir von der zuständigen Revierförsterei
doch noch eine Antwort auf unsere Anfrage bekommen ;-)
Der Fichtenbestand im Fundgebiet hat ein Alter zwischen 50 und 65 Jahren.
Man kann aber wohl davon ausgehen, dass vor dieser Zeit dort Eichen und
Rotbuchen bestandsbildend waren.
Vielleicht ist diese Erkenntnis ja auch interessant für Dich?
Liebe Grüße von
Sabine & Holger


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