Milchbrätling

Oli, (vor 9517 Tagen)

ENDLICH !!!!!!!!!1

Nach drei (!!!) Jahren wieder einmal ein Milchbrätling.

is ebbat dra glegn, waal i ganz gecha mei Gwonheit ammal in am Kiefernhochwald rumgrannt bin und fette Hena gsucht hab. Aber des Sauding des damische is ma net vors Aug kumma. Seit am Monat suche des etsat scho.(Gruß an Ewald, langsam mach ich mir Sorgen)

Na ja so ein gutes Pfund Eierschwammerl, ein paar Birkenpilze und dann:

2 Milchbrätlinge. Einer mit ca. 20 cm Hutdurchmesser leider schon zu alt zum Verzehr. Der andere 15 cm Durchmesser und taufrisch.

Gruß Oli aus der Oberpfalz

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Re: Fragen zu Semmelstoppelpilze

Oli, (vor 9516 Tagen) @ Oli

Ach ja, was ich noch vergessen habe,

ich hab ein wahres Massenauftreten vonSemmelstoppelpilzen gefunden (mind 5-8 kg), hab mich an die aber bisher noch nicht mykophagisch herangewagt und sie deswegen im Wald an einem verschwiegenem Platz stehen lassen. Bin jetzt am überlegen, ob ich die mir nicht vielleicht doch noch hole. Kann mir vielleicht irgendjemand weiterhefen?

Gibt es die Möglichkeit einer Verwechslung mit einem Giftpilz?

Schmecken die Stoppis, wenn ja mit welchen Pilzen vergleichbar?

Und wenn ja, wie bereitet man die denn am besten zu??

Gruß, Oli aus der Oberpfalz

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Re: Fragen zu Semmelstoppelpilze

Rainer, (vor 9516 Tagen) @ Oli

Hi Oli,

sehr charakteristisch ist die fein gepunktete / gewarzte Hutunterseite. Das kann man nicht verwechseln.

Stoppis setze ich kulinarisch den Pfifferlingen gleich. Auch die Konsistenz ist ähnlich. Der Geschmack ist herrlich.

Wo gabs die nochmal ? ;-)

Gruß Rainer

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Re: Fragen zu Semmelstoppelpilze

Huperzia ⌂, (vor 9516 Tagen) @ Rainer

Hallo Oli,

Hast mir wohl gestern nicht geglaubt?
Vergleichbar mit Pfifferlingen sind aber nur die jungen! Die alten schmecken schnell komisch!

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Re: Fragen zu Semmelstoppelpilze

hanna, (vor 9516 Tagen) @ Oli

Ach ja, was ich noch vergessen habe,
ich hab ein wahres Massenauftreten vonSemmelstoppelpilzen gefunden (mind 5-8
kg), hab mich an die aber bisher noch nicht mykophagisch herangewagt und
sie deswegen im Wald an einem verschwiegenem Platz stehen lassen. Bin
jetzt am überlegen, ob ich die mir nicht vielleicht doch noch hole. Kann
mir vielleicht irgendjemand weiterhefen?
Gibt es die Möglichkeit einer Verwechslung mit einem Giftpilz?
Schmecken die Stoppis, wenn ja mit welchen Pilzen vergleichbar?
Und wenn ja, wie bereitet man die denn am besten zu??
Gruß, Oli aus der Oberpfalz

hi oli,
meines erachtens gibt es da keine verwechslungsmöglichkeit, üblicherweise hellgelb bis gelblichcremefarben, von stark unterschiedlicher größe und äußerer form, sehr feste konsistenz an der unterseite bei berührung leicht wegbröselnde stoppeln. zur kulinarischen verwertung nimm aber nur jüngere, kleinere!
grüße hanna

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Semmelstoppelpilze

Wolfgang Barina ⌂, (vor 9516 Tagen) @ Oli

Letzthin hatte ich öfters ganz frische knackige, an einem Tage auch
ziemlich viele.
In diesem Stadium halte ich sie für ausgezeichnete Speisepilze. Sie
behalten nach Schmoren oder Braten einen angenehm festen Biss und ein
feines Aroma.
Sie saugen sich allerdings bei Regen gerne satt voll, so dass man sie am
Besten (wie bei Pfifferlingen und dgl. auch) in einer heissen Pfanne ohne viel
Fett einmal ausschwitzen laesst bis das austretende Wasser verdampft ist und
dann mit Oel, Butter, Sahne ... weiterarbeitet.

Wohl bekomms, Wolfgang

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Re: Fragen zu Semmelstoppelpilze

Ottmar, (vor 9458 Tagen) @ Oli

Ach ja, was ich noch vergessen habe,
ich hab ein wahres Massenauftreten vonSemmelstoppelpilzen gefunden (mind 5-8
kg), hab mich an die aber bisher noch nicht mykophagisch herangewagt und
sie deswegen im Wald an einem verschwiegenem Platz stehen lassen. Bin
jetzt am überlegen, ob ich die mir nicht vielleicht doch noch hole. Kann
mir vielleicht irgendjemand weiterhefen?
Gibt es die Möglichkeit einer Verwechslung mit einem Giftpilz?
Schmecken die Stoppis, wenn ja mit welchen Pilzen vergleichbar?
Und wenn ja, wie bereitet man die denn am besten zu??
Gruß, Oli aus der Oberpfalz

Hallo Oli,
diese Menge! sofort holen, mein Vorrat ist (jetzt getrocknet) etwa. 2 Kiligramm gewesen. Und ich dachte schon das sind viele.
Diese Semmeln gibt es aber oft, und sind durchaus hervorragend.
Sammeln, reinigen, schneiden und trocknen.
Sie eignen sich, im Glas aufbewahrt, immerwieder zum "Geschmacksverstärken" .
Gruß aus der Bodensee-Baar-Region. (Verwechslung selten das eindeutige Merkmale)
Ottmar

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Noch mehr Fragen

Werner, (vor 9458 Tagen) @ Ottmar

Im Gerhardt, S. 496 sind noch einige Albatrellusarten genannt. Den Bildern nach haben die aber keine langen 'Stoppeln'. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die eher glatt auf der Hutunterseite im Vergleich zum Semmelstoppel sind? Ansonsten, kann man die leicht von Stoppis unterscheiden - i.e. Semmelporling-Semmelstoppel?

Ich gehe mal davon aus, dass die Albatrellusarten viel seltener sind.

Gruss,

Werner

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Re: Noch mehr Fragen

Jens ⌂, (vor 9458 Tagen) @ Werner

Im Gerhardt, S. 496 sind noch einige Albatrellusarten genannt. Den Bildern
nach haben die aber keine langen 'Stoppeln'. Gehe ich richtig in der
Annahme, dass die eher glatt auf der Hutunterseite im Vergleich zum
Semmelstoppel sind? Ansonsten, kann man die leicht von Stoppis
unterscheiden - i.e. Semmelporling-Semmelstoppel?
Ich gehe mal davon aus, dass die Albatrellusarten viel seltener sind.
Gruss,
Werner

Hallo Werner,

völlig richtig, die Gattung Albatrellus gehört zur Familie der Schafeuterartigen, das Hymenophor ist röhrenförmig, also keine Stacheln.
Daran kann man sie gut von Semmelstoppelpilzen unterscheiden.
Das Schafeuter (Albatrellus ovinus) scheint in Deutschland recht selten
zu sein. Ich habe es bisher nur in Norwegen gefunden. Dort kommt es lt. Literatur häufiger vor.

Gruß Jens

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Re: Milchbrätling

interhias ⌂, (vor 9516 Tagen) @ Oli

ENDLICH !!!!!!!!!1
Nach drei (!!!) Jahren wieder einmal ein Milchbrätling.

Servus!

Glückwunsch zum Milchbrätlingfund! Bei mir hat's auch Jahre gedauert, bis ich wieder mal einen gefunden habe. Aber seit letztem Jahr weiß ich eine Stelle, wo ich regelmäßig Milchbrätlinge finde. Offenbar sind sie sehr standorttreu, und man braucht sich nur die Stelle zu merken.

Interhias

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Re: Milchbrätling

Oli, (vor 9516 Tagen) @ interhias

Servus!
Glückwunsch zum Milchbrätlingfund! Bei mir hat's auch Jahre gedauert, bis ich
wieder mal einen gefunden habe. Aber seit letztem Jahr weiß ich eine
Stelle, wo ich regelmäßig Milchbrätlinge finde. Offenbar sind sie sehr
standorttreu, und man braucht sich nur die Stelle zu merken.
Interhias

Danke Hias,

die Stelle ist fest einprogrammiert, schau mer mal. Danke für den Tip.

Gruß Oli aus der Oberpfalz.