Pfifferling

michael, (vor 9916 Tagen)

Zur zeit haben wir Saison bei den Pfifferlingen
und auf jedem Markt werden sie haufenweise Angeboten.Ich Frage mich wo diese ganze Massen an Pfifferlingen herkommen wenn man sie angeblich nicht Züchten kann.

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Re: Pfifferling

Boris, (vor 9916 Tagen) @ michael

Zur zeit haben wir Saison bei den Pfifferlingen
und auf jedem Markt werden sie haufenweise Angeboten.Ich Frage mich wo diese ganze Massen an Pfifferlingen herkommen wenn man sie angeblich nicht Züchten kann.

Meist aus den östlichen Regionen (Polen, Litauen etc..) wo sie scheinbar ortshäufig sind. Tschernobyl läßt grüßen! Ich ziehe es vor hier in Westdeutschland geringere aber auch geringer belastete Mengen zu finden.

Ciao, Boris

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Re: Pfifferlinge verseucht?

Leonie, (vor 9915 Tagen) @ Boris

Sind die polnischen und baltischen Pfifferlinge wirklich verseucht? Boris, Du neigst doch sonst nicht zum Panikmachen?!

Habe am Wochenende endlich mal richtig schöne Pfiiferlinge entdeckt! Auf einem Friedhof! Gar nicht in Moos oder Nadelstreu, sondern auf rohem Waldboden! Schöne große Buchenwaldexemplare!

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Re: Pfifferlinge verseucht?

Boris, (vor 9915 Tagen) @ Leonie

Sind die polnischen und baltischen Pfifferlinge wirklich verseucht? Boris, Du neigst doch sonst nicht zum Panikmachen?!

Stimmt schon, aber irgendwie ist mir der Dreck den die Menschheit der Natur zumutet immer suspekter als die Gifte die natuerlich in der Nahrung vorkommen weil man nicht weiss wo sie im Einzelfall vorkommen und es schwerer ist sich auf sie einzustellen. Privat versuche ich zum Beispiel gentechnisch veraenderte Lebensmittel zu meiden, auch Fertigprodukte mit pflanzlichen Fetten. Ich habe ja bereits an anderer Stelle erwaehnt das Nuss- und Sojaeiweisse bei empfindlichen Personen auch schon selten allergische Schocks hervorgerufen haben. Wenn nun dank der Gentechnik diese Eiweisse in jeder Nahrung vorkommen ist es fast unmoeglich sich vor ihnen zu schuetzen und fuer Allergiker ein grosses Problem.

Bei radioaktiven Substanzen in Pilzen liegt die Sache aehnlich. Heutzutage kann man ja ueberall mit Belastungen rechnen, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir dass ich nicht unbedingt die Pilze auf dem Reaktorgelaende von Tschernobyl sammeln muss, auch wenn sie hier vielleicht besonders gross sind! ;-)

Mal im Ernst, ich denke je weiter entfernt vom Kern der Explosion und vom Hauptverlauf der Wolke mit dem ganzen Dreck man Pilze sammelt, um so weniger belastet duerften diese sein. Wenn jemand genaue Daten ueber die Verteilung der Radioaktivitaet in Mittel- und Osteuropa hat, soll er sie bitte hie im Forum zugaenglich machen. Vielen Dank im voraus.

Ich werde trotz Panikmache auch weiterhin Pilze geniessen aber auch ohne Tschernobyl ist die Schwermetallbelastung in unserer Zeit in der die Naturzerstoerung schon kriminelle Ausmasse angenommen hat (Industrieemissionen, Atombombentests etc.) nicht mehr wegzuleugnen. Ich habe daher die am staerksten belasteten Pilze wie Maronenroehrlinge bis auf weiteres von meinem Speisezettel fuer regelmaessigen Verzehr gestrichen. Es gibt genug andere Arten, ich bin ja ohnehin ueberzeugter Anhaenger von Mischgerichten.
Ciao, Boris

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Re: Pfifferlinge mit Salbei, Tomaten und Rotwein

Leonie, (vor 9914 Tagen) @ michael

Gott zum Gruße!
Ich will das Thema Pfifferlinge mit meinen derzeitigen Lieblingsrezept ergänzen.

Pfifferlinge mit Salbei, getrockneten Tomaten und Rotwein

Nur ausgesucht schöne große Pfifferlinge verwenden und die nicht zerteilen, sie werden hier quasi als Fleischersatz verwendet.

Eine Schalotte feinhacken und mit Butterschmalz in eine Sauteuse geben. Die Pfiffis darin schön braten.

Die Trockentomaten ne weile vorher in Rotwein und einem Gläschen Portwein einlegen. Den Rot/Portwein auf ein Viertel einreduzieren, die Tomaten kurz mitschmurgeln lassen und das zu den Pilzen geben. Ein paar kalte Butterflocken unterrühren.

Das ganze mit Pfeffer, Salz und Cayenne abschmecken. Dann reichlich frische Salbeiblätter dazu geben.

Gut zu Maccaroni oder anderer Pasta. Dazu den Kochwein! Gehobelten Pecorino über das ganze geben!

Schmeckt wirklich italienisch!