Radioaktivität
Kann jemand sagen, wie stark Waldpilze noch verstrahlt sind?
Welche Regionen sind besonders belastet oder welche Pilzarten?
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Kann jemand sagen, wie stark Waldpilze noch verstrahlt sind?
Welche Regionen sind besonders belastet oder welche Pilzarten?
Kann jemand sagen, wie stark Waldpilze noch verstrahlt sind?
Welche Regionen sind besonders belastet oder welche Pilzarten?
Genaue Zahlen weiss ich auch nicht, aber in einigen Regionen weisen
Waldpilze doch noch eine wesentlich hoehere Belastung mit Cs-137 auf
als andere Nahrungsmittel. Da man von Pilzen ohnehin - zumindest
ueber das Jahr gemittelt - nur verschwindend wenig ist,
ist die Belastung sicher zu vernachlaessigen.
Besonders belastet sind meines Wissens Maronenroehrlinge.
Einer ihrer Hutfarbstoffe, das Norbadion A, bindet naehmlich
spezifisch Caesium. Leider sind das zumeisst die einzigen
esbaren Pilze die ich hier im Muenchner Raum so finde.
Gruesse,
Florian
Kann jemand sagen, wie stark Waldpilze noch verstrahlt sind?
Welche Regionen sind besonders belastet oder welche Pilzarten?
Genaue Zahlen weiss ich auch nicht, aber in einigen Regionen weisen
Waldpilze doch noch eine wesentlich hoehere Belastung mit Cs-137 auf
als andere Nahrungsmittel. Da man von Pilzen ohnehin - zumindest
ueber das Jahr gemittelt - nur verschwindend wenig ist,
ist die Belastung sicher zu vernachlaessigen.
Besonders belastet sind meines Wissens Maronenroehrlinge.
Einer ihrer Hutfarbstoffe, das Norbadion A, bindet naehmlich
spezifisch Caesium. Leider sind das zumeisst die einzigen
essbaren Pilze die ich hier im Muenchner Raum so finde.
Gruesse,
Florian
Kann jemand sagen, wie stark Waldpilze noch verstrahlt sind?
Welche Regionen sind besonders belastet oder welche Pilzarten?
Besonders stark belastet sind die Gebiete im südlichen
Baden-Württemberg, speziell Oberschwaben, also das Gebiet südlich der Donau.
Ich habe mir da mal vom Landesamt für Umwelt eine Broschüre schicken lassen mit Untersuchungsergebnissen von 1997.
Im Internet ist unter LFU dazu sicher was zu finden. Wenn ich die Broschüre finde, melde ich mich nochmal.
Viele Grüße
Karl
Messergebnis von Eierschwämmen frisch aus Bulgarien vom 15.06.1999
Erfahrungsgemäss ist aus dieser Region mit stärkeren Belastungen zu rechnen.
Resultate: Radioaktivität, Cs- 134 und Cs- 137
Radioaktive Nuklide
Cäsium - 134 Bq/kg <0.7
Cäsium - 137 Bq/kg <1
Sollte Ausführlicheres Interesse daran bestehen, kann ich auf Wunsch mit einer detailierteren Dokumentation dienen.
Hi Fritz,
vielen dank für Deine genauen Werte, nur leider kann ich nicht
beurteilen, ob diese hoch oder niedrig sind. Kannst Du mich
hier noch aufklären? Wie oft kann man Deiner Meinung nach Pilze essen, ohne die Gesundheit zu gefährden?
Messergebnis von Eierschwämmen frisch aus Bulgarien vom 15.06.1999
Erfahrungsgemäss ist aus dieser Region mit stärkeren Belastungen zu rechnen.
Resultate: Radioaktivität, Cs- 134 und Cs- 137
Radioaktive Nuklide
Cäsium - 134 Bq/kg <0.7
Cäsium - 137 Bq/kg <1
Sollte Ausführlicheres Interesse daran bestehen, kann ich auf Wunsch mit einer detailierteren Dokumentation dienen.
Hi Fritz,
vielen dank für Deine genauen Werte, nur leider kann ich nicht
beurteilen, ob diese hoch oder niedrig sind. Kannst Du mich
hier noch aufklären? Wie oft kann man Deiner Meinung nach Pilze essen, ohne die Gesundheit zu gefährden?
Messergebnis von Eierschwämmen frisch aus Bulgarien vom 15.06.1999
Erfahrungsgemäss ist aus dieser Region mit stärkeren Belastungen zu rechnen.
Resultate: Radioaktivität, Cs- 134 und Cs- 137
Radioaktive Nuklide
Cäsium - 134 Bq/kg <0.7
Cäsium - 137 Bq/kg <1
Sollte Ausführlicheres Interesse daran bestehen, kann ich auf Wunsch mit einer detailierteren Dokumentation dienen.
Ganz einfach, ein Messwert von <0.7 bzw. <1 Bq/kg bedeutet,
dass die auf Caesium zurueckgehende Radioaktivitaet
kleiner ist, als die Gesamtradioaktivitaet der gleichen Menge Umgebungsluft.
Vieleicht solltest Du statt des Pilzeessens lieber das
Atmen einstellen.
Ich habe gehört, dass das Cäsium in Pilzen zum größtenteil durch die Verdauung wieder ausgeschieden wird, da es überwiegend an die schwer veradulichn Bestandteile gebunden sei. Änliches soll für Schwermetalle (hohe Konzentrationen meist in Egerlingen) gelten.
Wenn's stimmt wär's ja schön! Vielleicht findet sich ja im Forum jemand, der diese Gerüchte bestätigen kann.
Ganz einfach, ein Messwert von <0.7 bzw. <1 Bq/kg bedeutet,
dass die auf Caesium zurueckgehende Radioaktivitaet
kleiner ist, als die Gesamtradioaktivitaet der gleichen Menge Umgebungsluft.
Vieleicht solltest Du statt des Pilzeessens lieber das
Atmen einstellen.
Wirklich ?
Ich dachte immer, dass im Koerper aufgenommene
radioaktive Isotope (wie z.B. Caesium) sehr viel
schaedlicher sind, als irgendwelche Radioaktiven
Strahlen (z.B. aus kosmischer elektromagnetischern
Strahlung entstanden) die mal kurz durch einen
durchzischen...
Ganz einfach, ein Messwert von <0.7 bzw. <1 Bq/kg bedeutet,
dass die auf Caesium zurueckgehende Radioaktivitaet
kleiner ist, als die Gesamtradioaktivitaet der gleichen Menge Umgebungsluft.
Vieleicht solltest Du statt des Pilzeessens lieber das
Atmen einstellen.
Wirklich ?
Ich dachte immer, dass im Koerper aufgenommene
radioaktive Isotope (wie z.B. Caesium) sehr viel
schaedlicher sind, als irgendwelche Radioaktiven
Strahlen (z.B. aus kosmischer elektromagnetischern
Strahlung entstanden) die mal kurz durch einen
durchzischen...
Vielleicht, ist bei der kleinen Menge auch wurscht,
aber ich meinte die Radioaktivitaet der Luft aufgrund
ihres Radon und Krypton-87 gehaltes.
Caesium wird im Koerper nicht lange gespeichert
(T1/2=ca.100 Tage).