Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Boris, (vor 9794 Tagen)

Hi, Leute. Nachdem Austernpilze dieses Jahr bis jetzt nicht gross erschienen sind, das Wetter fuer gut erhaltene Judasohren zu trocken ist und Samtfussrueblinge durch Abwesenheit glaenzen, wollte ich doch mal die Runde zu einem Pilz befragen, den ich als "geringwertiger Speisepilz" bezeichnen wuerde, naemlich dem gelbstieligen Muschelseitling (Panellus serotinus).

Aussehen: Wie ein kleiner Austernpilz mit schleimigem, metallisch gruenem oder blauem Hut einem lebhaft gelbem Stiel. Der Pilz haelt auch kaeltere Temperaturen als der Austernpilz aus, kann also durchaus jetzt gesammelt werden. Die Frage ist nun, wie der Speisewert zu beurteilen ist. Zum einem scheint es bittere Formen zu geben, so dass vorheriges Kosten ratsam ist. Bei mir waechst zum Glueck die milde Form, ich habe den Pilz auch schon als Gemuese gegessen, fand ihn allerding schleimig-geschmacklos und nicht gerade einen Hochgenuss...

Hat irgendjemand schon mal kulinarische Experimente mit dieser Art gemacht und ein Rezept entworfen, mit dem man den kleinen Knilchen in einer ansonsten recht pilzarmen Jahreszeit noch etwas Geschmack abnoetigen kann??

Gruss an alle, Boris

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Harry, (vor 9794 Tagen) @ Boris

Hi, Leute. Nachdem Austernpilze dieses Jahr bis jetzt nicht gross erschienen sind, das Wetter fuer gut erhaltene Judasohren zu trocken ist und Samtfussrueblinge durch Abwesenheit glaenzen, wollte ich doch mal die Runde zu einem Pilz befragen, den ich als "geringwertiger Speisepilz" bezeichnen wuerde, naemlich dem gelbstieligen Muschelseitling (Panellus serotinus).
Aussehen: Wie ein kleiner Austernpilz mit schleimigem, metallisch gruenem oder blauem Hut einem lebhaft gelbem Stiel. Der Pilz haelt auch kaeltere Temperaturen als der Austernpilz aus, kann also durchaus jetzt gesammelt werden. Die Frage ist nun, wie der Speisewert zu beurteilen ist. Zum einem scheint es bittere Formen zu geben, so dass vorheriges Kosten ratsam ist. Bei mir waechst zum Glueck die milde Form, ich habe den Pilz auch schon als Gemuese gegessen, fand ihn allerding schleimig-geschmacklos und nicht gerade einen Hochgenuss...
Hat irgendjemand schon mal kulinarische Experimente mit dieser Art gemacht und ein Rezept entworfen, mit dem man den kleinen Knilchen in einer ansonsten recht pilzarmen Jahreszeit noch etwas Geschmack abnoetigen kann??
Gruss an alle, Boris

Hi Boris,

Kennst Du das Lieblingsgewürz der Saarländer.Mit einer halben Flasche Maggi kriegst du bestimmt einen Geschmack dran. :-)))))

Gruss Harry

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Jojo, (vor 9794 Tagen) @ Harry

Und wenn es mit Maggi nicht schmecken sollte, dann kannst die Pilze als Gemüse mit einem ordentlichen Brühwürfel würzen. Dazu noch ordentlich Knoblauch und diverse Kräuter sowie viel anderes Gemüse wie Zucchini, Prokoli oder Blumenkohl in eienr Menge in der jeder Pilz untergeht. Und wenn das nicht hilft, dann verwende den Pilz in einem Pilzmischgericht mit dem gemeinen Dosenchampignon. Frostschnecklinge sind dazu viel zu schade.

C.U. in WWW
Jojo

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Andreas ⌂, (vor 9794 Tagen) @ Boris

Hi, Leute. Nachdem Austernpilze dieses Jahr bis jetzt nicht gross erschienen sind, das Wetter fuer gut erhaltene Judasohren zu trocken ist und Samtfussrueblinge durch Abwesenheit glaenzen, wollte ich doch mal die Runde zu einem Pilz befragen, den ich als "geringwertiger Speisepilz" bezeichnen wuerde, naemlich dem gelbstieligen Muschelseitling (Panellus serotinus).

[...]

Hat irgendjemand schon mal kulinarische Experimente mit dieser Art gemacht und ein Rezept entworfen, mit dem man den kleinen Knilchen in einer ansonsten recht pilzarmen Jahreszeit noch etwas Geschmack abnoetigen kann??

Tja, zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich vor langer, langer Zeit, also in meiner Jugend, bei uns in Stuttgart "Austernseitlinge" fand und auch gegessen habe. So besonders toll fand ich die nicht gerade und ich habe mich gewundert, warum dieser Zuchtpilz allgemein so gepriesen ist. Vor 10 Jahren kam ich dann in den Stuttgarter Pilzverein und sah zu meinem erheblichen Erstaunen meine "Austernseitlinge" mit einem Zettel beschriftet der da lautete: Panellus serotinus - Gelbstieliger Muschelseitling.
Jedenfalls weiß ich seither, dass er nicht giftig ist. Bitter waren sie übrigens auch nicht und ich kenne auch niemanden, der gekochte bittere Muschelseitlinge gegessen hätte. Allerdings kenne ich zugegebenermaßen auch nur sehr wenig Leute die ihn überhaupt je gegessen haben ....

Also einfach probieren. Vielleicht muß man ihn ziemlich würzen, damit der Eigengeschmack nicht so zur Geltung kommt.

Grüße,
Andreas

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Leonie, (vor 9794 Tagen) @ Jojo

Und wenn es mit Maggi nicht schmecken sollte, dann kannst die Pilze als Gemüse mit einem ordentlichen Brühwürfel würzen. Dazu noch ordentlich Knoblauch und diverse Kräuter sowie viel anderes Gemüse wie Zucchini, Prokoli oder Blumenkohl in eienr Menge in der jeder Pilz untergeht. Und wenn das nicht hilft, dann verwende den Pilz in einem Pilzmischgericht mit dem gemeinen Dosenchampignon. Frostschnecklinge sind dazu viel zu schade.
C.U. in WWW
Jojo

Sollte man es dann nicht lieber lassen?
Und bei uns kommen übrigens immer neue Frostschnecklinge! Fast wie vor zwei Jahren!!!

Dann doch lieber die!

Grüße!

Leonie

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Leicht gesagt...

Boris, (vor 9794 Tagen) @ Leonie

Sollte man es dann nicht lieber lassen?
Und bei uns kommen übrigens immer neue Frostschnecklinge! Fast wie vor zwei Jahren!!!
Dann doch lieber die!

In meiner Region gibts aber keine Frostschnecklinge, und die Austernpilze lassen bis jetzt auch auf sich warten, obwohl ich jedes Wochenende nachsehe. Freu dich, Leonie, jetzt im Winter hast DU die Nase vorn...

Gruss, Boris

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Re: Leicht gesagt...

Jojo, (vor 9794 Tagen) @ Boris

Hallo Boris !
Als du aber unsere Kohlehalde besucht hast, war doch dein Korb voller Frostschnecklinge. Ich suche heute noch nach irgendwelchen Exemblaren
;-))
C.U. in www.
Jojo

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Jojo, (vor 9794 Tagen) @ Harry

Alter Maggi-Fetischist !
Take a Brühwürfel

Jojo

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Re: Leicht gesagt...

Boris, (vor 9794 Tagen) @ Jojo

Hallo Boris !
Als du aber unsere Kohlehalde besucht hast, war doch dein Korb voller Frostschnecklinge. Ich suche heute noch nach irgendwelchen Exemblaren
;-))
C.U. in www.
Jojo

Jau, die sind aber zwei Bundeslaender von meinem derzeitigen Wohnsitz weg. Harry hats da doch etwas naeher... ;-)

Boris

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Harry, (vor 9793 Tagen) @ Jojo

Alter Maggi-Fetischist !
Take a Brühwürfel
Jojo

ich bin da wohl eher eine Ausnahmeunter den Saarländern.Ich verabscheue Maggi.
Wer mit dem Zeug würzt versteht nix vom Kochen.

Bye Harry

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Thomas Pruß, (vor 9793 Tagen) @ Jojo

Alter Maggi-Fetischist !
Take a Brühwürfel
Jojo

Vielleicht sollte man sie in Scheiben des Saarländers Lieblingswurst einwickeln: Lyoner

Thomas

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

Harry, (vor 9793 Tagen) @ Thomas Pruß

Alter Maggi-Fetischist !
Take a Brühwürfel
Jojo

Vielleicht sollte man sie in Scheiben des Saarländers Lieblingswurst einwickeln: Lyoner
Thomas

hi Thomas,

gar kein so schlechter Vorschlag.Man konnte sie aber auch in dem saarländischen Nationalgericht verarbeiten - dem Dippelappes.Der wird normalerweise ohne Pilze zubereitet,wäre vieleicht aber ein ganze interessante Variante.;-)

Aber woher kennt ein Mann von der Küste Lyoner ??

Bye Harry

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Dippelappes?

Birgit, (vor 9793 Tagen) @ Harry

gar kein so schlechter Vorschlag.Man konnte sie aber auch in dem saarländischen Nationalgericht verarbeiten - dem Dippelappes.Der wird normalerweise ohne Pilze zubereitet,wäre vieleicht aber ein ganze interessante Variante.;-)

Hallo Harry,

Nachhilfeunterricht für beschränkte Bayern ;-): was um alles in der Welt ist ein Dippelappes?

Gruß

Birgit

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling als Speisepilz???

MUFTI, (vor 9793 Tagen) @ Andreas

Tja, zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich vor langer, langer Zeit, also in meiner Jugend, bei uns in Stuttgart "Austernseitlinge" fand und auch gegessen habe. So besonders toll fand ich die nicht gerade und ich habe mich gewundert, warum dieser Zuchtpilz allgemein so gepriesen ist. Vor 10 Jahren kam ich dann in den Stuttgarter Pilzverein und sah zu meinem erheblichen Erstaunen meine "Austernseitlinge" mit einem Zettel beschriftet der da lautete: Panellus serotinus - Gelbstieliger Muschelseitling.

Als Pechvogel mit Hang zu (ungiftigen) Doppelgaengern
mit zweifelhaftem kulinarischem Wert
(z.B. ziegelroter Schwefelkopf) frage ich mich
auch gerade, ob ich auf darauf
reingefallen bin. Wie gelb ist denn dieser
gelbe Stiel ? Oder hat jemand zufaellig
ein paar Fotos zum vergleichen ?

Und was heisst "klein" ?

Mir ist aufgefallen, dass bei den
Pilzen, die ich bisher fuer Austernseitlinge
hielt, manchmal ein paar Exemplare mit eher bitterem
Nachgeschmack dabei waren.

Bisher dachte ich, das liegt am Alter....

Abhilfe:

- viel Knoblauch
- lange drauf rumbraten

dann ist dieser Nachgeschmack nicht mehr
wahrzunehmen...

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Re: Dibbelabbes?

Harry, (vor 9792 Tagen) @ Birgit

gar kein so schlechter Vorschlag.Man konnte sie aber auch in dem saarländischen Nationalgericht verarbeiten - dem Dippelappes.Der wird normalerweise ohne Pilze zubereitet,wäre vieleicht aber ein ganze interessante Variante.;-)

Hallo Harry,
Nachhilfeunterricht für beschränkte Bayern ;-): was um alles in der Welt ist ein Dippelappes?
Gruß
Birgit

Hallo Birgit,

Wir Saarländer haben eine besondere Vorliebe für die Grumbeere (Kartoffel)entwickelt,weshalb uns unsere Nachbarn auch scherzhaft als Grumbeerbäuch bezeichnen :-))Sehr beliebte Gerichte sind - Schnippelchesbohnesupp und Grumbeerpanneichelscher,Herzdriggerte,Gefillte mit Specksoße,Verheirate,iwwer-de-Platt-Geschmelzde,Schales und natürlich der berühmte Dibbelabbes (Natürlich mit vier B )

Hier das Rezept für 4 Personen

1Kg kartoffeln
2Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1kleine Stange Lauch
50gr.Mehl
1/2 Doppelweck ( Semmel )
150-200gr.geräucherter Bauchspeck

Die Kartoffeln schälen und durchreiben (Kartoffelreibe).Sollten sie zuviel Saft ziehen,etwas abschütten.Speck in Würfel schneiden und knusprig braten.Die Semmel in etwas Milch aufweichen (gerade nur soviel wie vom Semmel aufgesaugt werden kann)und kurz aufkochen.Lauch in feine Ringe schneiden.Zwiebel sehr fein hacken oder ebenfalls durch die Reibe drücken.Alle Zutaten miteinander vermischen (nicht das Bauchspeckfett).Wird diese Masse jetzt in einer gefetteten Auflaufform im Backofen gegart nennt man das ganze "Schales" (200 Grad ca.1 Stunde). Wird die Masse aber in einer größeren Pfanne (Dibbe) gerührt,kommt dann der Dibbelabbes (Labbes = Großer )dabei heraus.
Man laßt die Masse dabei immer gut anbräunen und wendet sie dan mit einem Schieber.das ganze passiert dann mehrmals,so das die Knusperkruste immer ins innere der Masse gearbeitet wird.Der Dippelappes ist gar wenn die Masse eine einigermaßen feste Konsistenz erreicht hat.
Zum Fetten der Auflaufform oder der Pfanne kann das Bauchspeckfett verwendet werden.

So Birgit,das war eine kleine Einführüng in die saarländische Grumbeerkich.Ich hoffe deine Anfrage ist ausführlich genug beantwortet.Und komm ruhig mal auf die Idee den Dibbelabbes zu probieren.Schmeckt wirklich lecker.

Tschüß und guten Appetit
Harry

Ps.Natürlich dürfen sich auch die anderen mal an diesem Gericht versuchen.Thomas,an der Nordseeküste wäre das sicherlich was ausgesprochen Exotisches ;-)

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Weitgereist

Thomas Pruß, (vor 9792 Tagen) @ Harry

Alter Maggi-Fetischist !
Take a Brühwürfel
Jojo

Vielleicht sollte man sie in Scheiben des Saarländers Lieblingswurst einwickeln: Lyoner
Thomas

hi Thomas,
gar kein so schlechter Vorschlag.Man konnte sie aber auch in dem saarländischen Nationalgericht verarbeiten - dem Dippelappes.Der wird normalerweise ohne Pilze zubereitet,wäre vieleicht aber ein ganze interessante Variante.;-)
Aber woher kennt ein Mann von der Küste Lyoner ??
Bye Harry

Moin Harry,
bin eben weitgereist. Nee, im Ernst: Ich bin eigentlich naturalisierter „Eifelyeti“ aus der gegend von Trier, und mein Bruder wohnt in Dudweiler. Außerdem gibt es ein Buch – eine Tatort-Persiflage, in Saarbrücker Dialekt geschrieben. Bruderherz hatte es aus SB mitgebracht. Ich hab mich vor Lachen in die Ecke geschmissen.
Zitat aus dem Buch, soweit ich es noch hinbekomme (dabei ging es um die Schlagzeilen, die ein Mord im Saarland in großen deutschen Tageszeitungen machte):
Bildzeitung: „Gräßlicher Mord in Saarbrücken!“
Stuttgarter Zeitung: „Mord im Saarbrücker Rotlichtmilieu“
Saarbrücker Zeitung: „Lyoner wieder teurer!“

Falls ich den Titel noch mal rausbekomme, sag’ ich Dir Bescheid.

CU

Thomas

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Re: Dibbelabbes?

Thomas Pruß, (vor 9792 Tagen) @ Harry

gar kein so schlechter Vorschlag.Man konnte sie aber auch in dem saarländischen Nationalgericht verarbeiten - dem Dippelappes.Der wird normalerweise ohne Pilze zubereitet,wäre vieleicht aber ein ganze interessante Variante.;-)

Hallo Harry,
Nachhilfeunterricht für beschränkte Bayern ;-): was um alles in der Welt ist ein Dippelappes?
Gruß
Birgit

Hallo Birgit,
Wir Saarländer haben eine besondere Vorliebe für die Grumbeere (Kartoffel)entwickelt,weshalb uns unsere Nachbarn auch scherzhaft als Grumbeerbäuch bezeichnen :-))Sehr beliebte Gerichte sind - Schnippelchesbohnesupp und Grumbeerpanneichelscher,Herzdriggerte,Gefillte mit Specksoße,Verheirate,iwwer-de-Platt-Geschmelzde,Schales und natürlich der berühmte Dibbelabbes (Natürlich mit vier B )
Hier das Rezept für 4 Personen
1Kg kartoffeln
2Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1kleine Stange Lauch
50gr.Mehl
1/2 Doppelweck ( Semmel )
150-200gr.geräucherter Bauchspeck
Die Kartoffeln schälen und durchreiben (Kartoffelreibe).Sollten sie zuviel Saft ziehen,etwas abschütten.Speck in Würfel schneiden und knusprig braten.Die Semmel in etwas Milch aufweichen (gerade nur soviel wie vom Semmel aufgesaugt werden kann)und kurz aufkochen.Lauch in feine Ringe schneiden.Zwiebel sehr fein hacken oder ebenfalls durch die Reibe drücken.Alle Zutaten miteinander vermischen (nicht das Bauchspeckfett).Wird diese Masse jetzt in einer gefetteten Auflaufform im Backofen gegart nennt man das ganze "Schales" (200 Grad ca.1 Stunde). Wird die Masse aber in einer größeren Pfanne (Dibbe) gerührt,kommt dann der Dibbelabbes (Labbes = Großer )dabei heraus.
Man laßt die Masse dabei immer gut anbräunen und wendet sie dan mit einem Schieber.das ganze passiert dann mehrmals,so das die Knusperkruste immer ins innere der Masse gearbeitet wird.Der Dippelappes ist gar wenn die Masse eine einigermaßen feste Konsistenz erreicht hat.
Zum Fetten der Auflaufform oder der Pfanne kann das Bauchspeckfett verwendet werden.
So Birgit,das war eine kleine Einführüng in die saarländische Grumbeerkich.Ich hoffe deine Anfrage ist ausführlich genug beantwortet.Und komm ruhig mal auf die Idee den Dibbelabbes zu probieren.Schmeckt wirklich lecker.
Tschüß und guten Appetit
Harry
Ps.Natürlich dürfen sich auch die anderen mal an diesem Gericht versuchen.Thomas,an der Nordseeküste wäre das sicherlich was ausgesprochen Exotisches ;-)

Wow, natürlich kenne ich Dibbelabbes (mit 4 B), und ich könnte mich da reinsetzen. Ich habe ihn auch schon gekocht, und sogar meine Kinder haben ihn gegessen. Man merkt doch die Nähe zu Frankreich.
Zum Thema Exotik muss ich Dir aber eine Geschichte über eine ganz besondere Geschmacksverirrung erzählen (vielleicht war’s aber auch nur ein Härtetest, den meine damalige Freundin und heutige Frau Inge mit mir veranstaltete, um zu erfahren, ob ich hart genug bin für die nordfriesische Küche):
Nach dem Angeln machten wir eine kleine Kaffepause bei meinen Schwiegereltern, und auf dem Herd stand ein Topf mit einer braunen Masse, die ich für Schokoladenpudding hielt. Ich war deshalb etwas erstaunt, als Inge sich wie wild darauf stürzte und die Masse auslöffelte. „Probier mal, ist lecker“, forderte sie mich auf. Ich nahm also einen Happen – immer im Glauben, dass es Schokoladenpudding sei – und dann ging die Post ab. Das Zeug schmeckte einfach fürchterlich. Thomas bekam erst dicke Backen, dann einen roten Kopf, dann schnelle Beine und dann kam das Gemölter in hohem Bogen wieder raus – glüclicherweise ins Klo.
Was hatte ich da gegessen?
Schwarzsauer (auf plattdeutsch Swatsuur), eine Art Blutsuppe! Seitdem mache ich in NF um jede braune, harmlos nach Schokoladenpudding aussehende Substanz einen weiten Bogen.

Schüttel,
Thomas

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Re: Dibbelabbes?

Birgit, (vor 9792 Tagen) @ Thomas Pruß

Hier das Rezept für 4 Personen
1Kg kartoffeln
2Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1kleine Stange Lauch
50gr.Mehl
1/2 Doppelweck ( Semmel )
150-200gr.geräucherter Bauchspeck
Die Kartoffeln schälen und durchreiben (Kartoffelreibe).Sollten sie zuviel Saft ziehen,etwas abschütten.Speck in Würfel schneiden und knusprig braten.Die Semmel in etwas Milch aufweichen (gerade nur soviel wie vom Semmel aufgesaugt werden kann)und kurz aufkochen.Lauch in feine Ringe schneiden.Zwiebel sehr fein hacken oder ebenfalls durch die Reibe drücken.Alle Zutaten miteinander vermischen (nicht das Bauchspeckfett).Wird diese Masse jetzt in einer gefetteten Auflaufform im Backofen gegart nennt man das ganze "Schales" (200 Grad ca.1 Stunde). Wird die Masse aber in einer größeren Pfanne (Dibbe) gerührt,kommt dann der Dibbelabbes (Labbes = Großer )dabei heraus.
Man laßt die Masse dabei immer gut anbräunen und wendet sie dan mit einem Schieber.das ganze passiert dann mehrmals,so das die Knusperkruste immer ins innere der Masse gearbeitet wird.Der Dippelappes ist gar wenn die Masse eine einigermaßen feste Konsistenz erreicht hat.
Zum Fetten der Auflaufform oder der Pfanne kann das Bauchspeckfett verwendet werden.
So Birgit,das war eine kleine Einführüng in die saarländische Grumbeerkich.Ich hoffe deine Anfrage ist ausführlich genug beantwortet.Und komm ruhig mal auf die Idee den Dibbelabbes zu probieren.Schmeckt wirklich lecker.

Hallo Harry,

das Rezept wird sicher mal ausprobiert, da ich auch so einen Kartoffelfan zu Hause habe. Danke!

Zum Thema Exotik muss ich Dir aber eine Geschichte über eine ganz besondere Geschmacksverirrung erzählen (vielleicht war’s aber auch nur ein Härtetest, den meine damalige Freundin und heutige Frau Inge mit mir veranstaltete, um zu erfahren, ob ich hart genug bin für die nordfriesische Küche):
Nach dem Angeln machten wir eine kleine Kaffepause bei meinen Schwiegereltern, und auf dem Herd stand ein Topf mit einer braunen Masse, die ich für Schokoladenpudding hielt. Ich war deshalb etwas erstaunt, als Inge sich wie wild darauf stürzte und die Masse auslöffelte. „Probier mal, ist lecker“, forderte sie mich auf. Ich nahm also einen Happen – immer im Glauben, dass es Schokoladenpudding sei – und dann ging die Post ab. Das Zeug schmeckte einfach fürchterlich. Thomas bekam erst dicke Backen, dann einen roten Kopf, dann schnelle Beine und dann kam das Gemölter in hohem Bogen wieder raus – glüclicherweise ins Klo.
Was hatte ich da gegessen?
Schwarzsauer (auf plattdeutsch Swatsuur), eine Art Blutsuppe! Seitdem mache ich in NF um jede braune, harmlos nach Schokoladenpudding aussehende Substanz einen weiten Bogen.

Hallo Thomas,

Bei Euch da oben gibts doch meines Wissens nach so ne Art Wurst, mit ca. 20 cm Durchmesser, die auch nur aus Blut hergestellt wird? Mir fällt gerade der Name nicht ein, die Wurst wird dann in Scheiben gebraten. Ich fands gewöhnungbedürftig, aber gar nicht so schlecht, aber bestimmt nix für jeden Tag ;-)).

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Dibbelabbes?

Thomas Pruß, (vor 9792 Tagen) @ Birgit

Hier das Rezept für 4 Personen
1Kg kartoffeln
2Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1kleine Stange Lauch
50gr.Mehl
1/2 Doppelweck ( Semmel )
150-200gr.geräucherter Bauchspeck
Die Kartoffeln schälen und durchreiben (Kartoffelreibe).Sollten sie zuviel Saft ziehen,etwas abschütten.Speck in Würfel schneiden und knusprig braten.Die Semmel in etwas Milch aufweichen (gerade nur soviel wie vom Semmel aufgesaugt werden kann)und kurz aufkochen.Lauch in feine Ringe schneiden.Zwiebel sehr fein hacken oder ebenfalls durch die Reibe drücken.Alle Zutaten miteinander vermischen (nicht das Bauchspeckfett).Wird diese Masse jetzt in einer gefetteten Auflaufform im Backofen gegart nennt man das ganze "Schales" (200 Grad ca.1 Stunde). Wird die Masse aber in einer größeren Pfanne (Dibbe) gerührt,kommt dann der Dibbelabbes (Labbes = Großer )dabei heraus.
Man laßt die Masse dabei immer gut anbräunen und wendet sie dan mit einem Schieber.das ganze passiert dann mehrmals,so das die Knusperkruste immer ins innere der Masse gearbeitet wird.Der Dippelappes ist gar wenn die Masse eine einigermaßen feste Konsistenz erreicht hat.
Zum Fetten der Auflaufform oder der Pfanne kann das Bauchspeckfett verwendet werden.
So Birgit,das war eine kleine Einführüng in die saarländische Grumbeerkich.Ich hoffe deine Anfrage ist ausführlich genug beantwortet.Und komm ruhig mal auf die Idee den Dibbelabbes zu probieren.Schmeckt wirklich lecker.


Hallo Harry,
das Rezept wird sicher mal ausprobiert, da ich auch so einen Kartoffelfan zu Hause habe. Danke!

Zum Thema Exotik muss ich Dir aber eine Geschichte über eine ganz besondere Geschmacksverirrung erzählen (vielleicht war’s aber auch nur ein Härtetest, den meine damalige Freundin und heutige Frau Inge mit mir veranstaltete, um zu erfahren, ob ich hart genug bin für die nordfriesische Küche):
Nach dem Angeln machten wir eine kleine Kaffepause bei meinen Schwiegereltern, und auf dem Herd stand ein Topf mit einer braunen Masse, die ich für Schokoladenpudding hielt. Ich war deshalb etwas erstaunt, als Inge sich wie wild darauf stürzte und die Masse auslöffelte. „Probier mal, ist lecker“, forderte sie mich auf. Ich nahm also einen Happen – immer im Glauben, dass es Schokoladenpudding sei – und dann ging die Post ab. Das Zeug schmeckte einfach fürchterlich. Thomas bekam erst dicke Backen, dann einen roten Kopf, dann schnelle Beine und dann kam das Gemölter in hohem Bogen wieder raus – glüclicherweise ins Klo.
Was hatte ich da gegessen?
Schwarzsauer (auf plattdeutsch Swatsuur), eine Art Blutsuppe! Seitdem mache ich in NF um jede braune, harmlos nach Schokoladenpudding aussehende Substanz einen weiten Bogen.


Hallo Thomas,
Bei Euch da oben gibts doch meines Wissens nach so ne Art Wurst, mit ca. 20 cm Durchmesser, die auch nur aus Blut hergestellt wird? Mir fällt gerade der Name nicht ein, die Wurst wird dann in Scheiben gebraten. Ich fands gewöhnungbedürftig, aber gar nicht so schlecht, aber bestimmt nix für jeden Tag ;-)).
Liebe Grüße
Birgit

Hallo Birgit,
die heißt „Grützwurst“ und firmiert in Westfalen unter „Pannas“. Die wird mit Blut und Buchweizenschrot hergestellt. Glaube ich zumindest, nagle mich nicht fest!
In der Tat, gebraten ist sie am leckersten. Im rohen Zustand erinnert sie mich immer ein bisschen an das Pemmikan der Indianer. Das ist so ’ne Art Vollwert-Müsliriegel mit Fleisch.
Du kennst Pemmikan nicht?
Also hier die Herstellung, nicht ganz ersnt gemeint, nach dem Kanadaexperten Elmar Engel:
Man braucht einen alten Lederstiefel, getrocknetes Kariboufleisch, einen alten Pudel, 2 Kilo Pilze, 200 g Schießpulver, 10 rostige Nägel, Pfeffer, Salz, Wildreis und das Fett von einem Biber samt den Schwanz.
Das Ganze wird zerkleinert, gemischt, in de Stiefel gefüllt, aufgekocht und 2 Wochen stehen gelassen. Nach ca. 5 Tagen bildet isch an der Oberfläche eine weiße Schicht – das ist das Pemmicillin.
Unter dem Pemmicillin befindet isch das Pemmikan. Und eine Unze Pemmikan bringt einen Trapper eine Meile weiter… ;-)
Aber ehrlich: Dibbelabbes ist weeesentlich leckerer!
Gruß
Thomas

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Swatsuur

Bruno, (vor 9792 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Birgit,
Wir Saarländer haben eine besondere Vorliebe für die Grumbeere (Kartoffel)entwickelt,weshalb uns unsere Nachbarn auch scherzhaft als Grumbeerbäuch bezeichnen :-))Sehr beliebte Gerichte sind - Schnippelchesbohnesupp und Grumbeerpanneichelscher,Herzdriggerte,Gefillte mit Specksoße,Verheirate,iwwer-de-Platt-Geschmelzde,Schales und natürlich der berühmte Dibbelabbes (Natürlich mit vier B )
Hier das Rezept für 4 Personen
1Kg kartoffeln
2Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1kleine Stange Lauch

Wow, natürlich kenne ich Dibbelabbes (mit 4 B), und ich könnte mich da reinsetzen. Ich habe ihn auch schon gekocht, und sogar meine Kinder haben ihn gegessen. Man merkt doch die Nähe zu Frankreich.
Zum Thema Exotik muss ich Dir aber eine Geschichte über eine ganz besondere Geschmacksverirrung erzählen (vielleicht war’s aber auch nur ein Härtetest, den meine damalige Freundin und heutige Frau Inge mit mir veranstaltete, um zu erfahren, ob ich hart genug bin für die nordfriesische Küche):
Nach dem Angeln machten wir eine kleine Kaffepause bei meinen Schwiegereltern, und auf dem Herd stand ein Topf mit einer braunen Masse, die ich für Schokoladenpudding hielt. Ich war deshalb etwas erstaunt, als Inge sich wie wild darauf stürzte und die Masse auslöffelte. „Probier mal, ist lecker“, forderte sie mich auf. Ich nahm also einen Happen – immer im Glauben, dass es Schokoladenpudding sei – und dann ging die Post ab. Das Zeug schmeckte einfach fürchterlich. Thomas bekam erst dicke Backen, dann einen roten Kopf, dann schnelle Beine und dann kam das Gemölter in hohem Bogen wieder raus – glüclicherweise ins Klo.
Was hatte ich da gegessen?
Schwarzsauer (auf plattdeutsch Swatsuur), eine Art Blutsuppe! Seitdem mache ich in NF um jede braune, harmlos nach Schokoladenpudding aussehende Substanz einen weiten Bogen.
Schüttel,
Thomas

Hallo Thomas,
Gratulation zum exquisiten Geschmack Deiner Inge und deren Eltern. Dieses leckere Gemisch gibts auch hier ( in N-Baden) und heißt "Herz-Pfeffer", ob ersters drin weiß ich nicht , zweiter nur in Spuren. Den gibts immer so 3,4 Tage nach der Hausschlachtung, bei der natürlich eine Tasse Blut vom Abstechen aufbewahrt werden muß. Das genaue Rezept kenne ich garnicht, das weiß meine Mutter vielleicht noch und meine Omas sind schon lange tot. Aber ich erinnere mich gut an die kalten Wintertage, wo es davon einen Teller mit selbstgebackenem Brot dazu gab, zur Verfeinerung einen Löffel Essig dazu, zusammen mit Schälrippchen (die waren meist schon eingelegt in Salzlauge und verbreiteten beim Kochen einen Geruch, der jede Nebelkappe vor neid erschwärzen lassen würde).
Das ganze hat aber so einen interessant vom Mainstream abweichenden Geschmack, dass es wie ein Gericht aus einem anderen Kulturkreis daherkommt. da gebe ich Dir recht, ist nicht was für jeden. Aber ich habe es geliebt. Seufz. Wenn ich auch sonst die Hausschlachtung hasste...
Mahlzeit!
Bruno

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Horror in der Küche

Bruno, (vor 9792 Tagen) @ Thomas Pruß

das Rezept wird sicher mal ausprobiert, da ich auch so einen Kartoffelfan zu Hause habe. Danke!

Hallo Birgit,
die heißt „Grützwurst“ und firmiert in Westfalen unter „Pannas“. Die wird mit Blut und Buchweizenschrot hergestellt. Glaube ich zumindest, nagle mich nicht fest!
In der Tat, gebraten ist sie am leckersten. Im rohen Zustand erinnert sie mich immer ein bisschen an das Pemmikan der Indianer. Das ist so ’ne Art Vollwert-Müsliriegel mit Fleisch.
Du kennst Pemmikan nicht?
Also hier die Herstellung, nicht ganz ersnt gemeint, nach dem Kanadaexperten Elmar Engel:
Man braucht einen alten Lederstiefel, getrocknetes Kariboufleisch, einen alten Pudel, 2 Kilo Pilze, 200 g Schießpulver, 10 rostige Nägel, Pfeffer, Salz, Wildreis und das Fett von einem Biber samt den Schwanz.
Das Ganze wird zerkleinert, gemischt, in de Stiefel gefüllt, aufgekocht und 2 Wochen stehen gelassen. Nach ca. 5 Tagen bildet isch an der Oberfläche eine weiße Schicht – das ist das Pemmicillin.
Unter dem Pemmicillin befindet isch das Pemmikan. Und eine Unze Pemmikan bringt einen Trapper eine Meile weiter… ;-)
Aber ehrlich: Dibbelabbes ist weeesentlich leckerer!
Gruß
Thomas

Hallo Thomas, waren in der Grützwurst nicht auch ab und zu noch Rosinen drin? So einmal im Monat, bei unter 20 Grad minus hat mir davon ne Scheibe ganz gut geschmeckt..
Und erzähl doch mal vom Grünkohl, besonders von dem aus Dosen bbbrrruuuaaaaahhh!
Bruno
PS das Pelikan Rezept koch ich mal nach..

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Re: Gelbstieliger Muschelseitling (Bild)

Boris, (vor 9791 Tagen) @ MUFTI

Als Pechvogel mit Hang zu (ungiftigen) Doppelgaengern
mit zweifelhaftem kulinarischem Wert
(z.B. ziegelroter Schwefelkopf) frage ich mich
auch gerade, ob ich auf darauf
reingefallen bin. Wie gelb ist denn dieser
gelbe Stiel ? Oder hat jemand zufaellig
ein paar Fotos zum vergleichen ?

Hi! Ich habe ein brauchbares Foto des GMS im Netz gefunden:

[image]

http://sorex.tvi.cc.nm.us/images/mushrooms/Panellus_serotinus.jpg