Züchtung von Fliegenpilzen

udo, (vor 9997 Tagen)

Hallo,

Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

CU

Bombenleger

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Züchtung von Fliegenpilzen

Boris, (vor 9997 Tagen) @ udo


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

Kommt drauf an, wo du bist. In Gegenden mit sehr sauren Böden
(Buntsandstein) wie dem Pfälzer Wald ist es wahrscheinlich
möglich, Fliegenpilze in Halbkultur zu ziehen. Hier wachsen die
Biester dann auch gleich in jedem Vorgarten sofern
-und jetzt kommts- Birken dort hineingepflanzt wurden.

Wenn du "Fliegen"pilze suchst, würde ich mich allerdings an die
ungefährlicheren und leichter zu zuechtenden
Psilocyben halten. Fliegenpilze sind wegen des schwankenden
Giftgehalts und dem Muskarinanteil u.U. bedenklich.

Ciao, Boris

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Züchtung von Fliegenpilzen

udo, (vor 9996 Tagen) @ Boris


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

Kommt drauf an, wo du bist. In Gegenden mit sehr sauren Böden
(Buntsandstein) wie dem Pfälzer Wald ist es wahrscheinlich
möglich, Fliegenpilze in Halbkultur zu ziehen. Hier wachsen die
Biester dann auch gleich in jedem Vorgarten sofern
-und jetzt kommts- Birken dort hineingepflanzt wurden.
Wenn du "Fliegen"pilze suchst, würde ich mich allerdings an die
ungefährlicheren und leichter zu zuechtenden
Psilocyben halten. Fliegenpilze sind wegen des schwankenden
Giftgehalts und dem Muskarinanteil u.U. bedenklich.
Ciao, Boris

Hi,

danke für die Auskunft.
Ich hatte eigentlich nicht vor,
mit den Fliegenpilzen zu "fliegen",
aber es ist der mir einzige bekannte
Pilz, der seine Wirkstoffe(ich meine die wo high machen) beim verbrennen(also beim rauchen) nicht verliert.
Das wären nämlich, ähnlich wie beim Pantherpilz,
Hauptsächlich Ibotensäure,Muscimol und Muscazon(auch Pilz-Atropin genannt).
Bei dem Fliegenpilzen ist halt das Problem, daß seine Wirkstoffkonzentration sehr unterschiedlich ausfällt. Schwankungen von bis zu 1200% (!) sind möglich.
Etwas seltsam ist jedoch, daß es nur sehr wenige Berichte über schwere Vergiftungen, und nur einen mir bekannten Todesfall gibt (nach dem Verzehr von 35 (!!!) Pantherpilzen).Ein Grund wird wahrscheinlich sein, daß der Fliegenpilz einer der am einfachsten zu erkennenden Pilze ist, die es gibt. Jedes Kind weiß wie er aussieht, und bekommt beigebracht, daß er tödlich giftig ist (was so nicht ganz richtig ist, denn man müßte schon eine unzumutbare Menge an Pilzen verdrücken, bevor man stirbt).
Fast alle Menschen denken er sein tödlich giftig bei geringem Verzehr... probiert es aus und fragt die Leute(die sich nicht mit Pilzen auskennen), sie werden antworten er sei stark giftig.

das war´s schon...

CU
udo

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Züchtung von Fliegenpilzen

alba, (vor 9973 Tagen) @ udo


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

Kommt drauf an, wo du bist. In Gegenden mit sehr sauren Böden
(Buntsandstein) wie dem Pfälzer Wald ist es wahrscheinlich
möglich, Fliegenpilze in Halbkultur zu ziehen. Hier wachsen die
Biester dann auch gleich in jedem Vorgarten sofern
-und jetzt kommts- Birken dort hineingepflanzt wurden.
Wenn du "Fliegen"pilze suchst, würde ich mich allerdings an die
ungefährlicheren und leichter zu zuechtenden
Psilocyben halten. Fliegenpilze sind wegen des schwankenden
Giftgehalts und dem Muskarinanteil u.U. bedenklich.
Ciao, Boris

Hi,
danke für die Auskunft.
Ich hatte eigentlich nicht vor,
mit den Fliegenpilzen zu "fliegen",
aber es ist der mir einzige bekannte
Pilz, der seine Wirkstoffe(ich meine die wo high machen) beim verbrennen(also beim rauchen) nicht verliert.
Das wären nämlich, ähnlich wie beim Pantherpilz,
Hauptsächlich Ibotensäure,Muscimol und Muscazon(auch Pilz-Atropin genannt).
Bei dem Fliegenpilzen ist halt das Problem, daß seine Wirkstoffkonzentration sehr unterschiedlich ausfällt. Schwankungen von bis zu 1200% (!) sind möglich.
Etwas seltsam ist jedoch, daß es nur sehr wenige Berichte über schwere Vergiftungen, und nur einen mir bekannten Todesfall gibt (nach dem Verzehr von 35 (!!!) Pantherpilzen).Ein Grund wird wahrscheinlich sein, daß der Fliegenpilz einer der am einfachsten zu erkennenden Pilze ist, die es gibt. Jedes Kind weiß wie er aussieht, und bekommt beigebracht, daß er tödlich giftig ist (was so nicht ganz richtig ist, denn man müßte schon eine unzumutbare Menge an Pilzen verdrücken, bevor man stirbt).
Fast alle Menschen denken er sein tödlich giftig bei geringem Verzehr... probiert es aus und fragt die Leute(die sich nicht mit Pilzen auskennen), sie werden antworten er sei stark giftig.
das war´s schon...
CU
udo

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Züchtung von Fliegenpilzen

alba, (vor 9973 Tagen) @ udo


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

Kommt drauf an, wo du bist. In Gegenden mit sehr sauren Böden
(Buntsandstein) wie dem Pfälzer Wald ist es wahrscheinlich
möglich, Fliegenpilze in Halbkultur zu ziehen. Hier wachsen die
Biester dann auch gleich in jedem Vorgarten sofern
-und jetzt kommts- Birken dort hineingepflanzt wurden.
Wenn du "Fliegen"pilze suchst, würde ich mich allerdings an die
ungefährlicheren und leichter zu zuechtenden
Psilocyben halten. Fliegenpilze sind wegen des schwankenden
Giftgehalts und dem Muskarinanteil u.U. bedenklich.
Ciao, Boris

Hi,
danke für die Auskunft.
Ich hatte eigentlich nicht vor,
mit den Fliegenpilzen zu "fliegen",
aber es ist der mir einzige bekannte
Pilz, der seine Wirkstoffe(ich meine die wo high machen) beim verbrennen(also beim rauchen) nicht verliert.
Das wären nämlich, ähnlich wie beim Pantherpilz,
Hauptsächlich Ibotensäure,Muscimol und Muscazon(auch Pilz-Atropin genannt).
Bei dem Fliegenpilzen ist halt das Problem, daß seine Wirkstoffkonzentration sehr unterschiedlich ausfällt. Schwankungen von bis zu 1200% (!) sind möglich.
Etwas seltsam ist jedoch, daß es nur sehr wenige Berichte über schwere Vergiftungen, und nur einen mir bekannten Todesfall gibt (nach dem Verzehr von 35 (!!!) Pantherpilzen).Ein Grund wird wahrscheinlich sein, daß der Fliegenpilz einer der am einfachsten zu erkennenden Pilze ist, die es gibt. Jedes Kind weiß wie er aussieht, und bekommt beigebracht, daß er tödlich giftig ist (was so nicht ganz richtig ist, denn man müßte schon eine unzumutbare Menge an Pilzen verdrücken, bevor man stirbt).
Fast alle Menschen denken er sein tödlich giftig bei geringem Verzehr... probiert es aus und fragt die Leute(die sich nicht mit Pilzen auskennen), sie werden antworten er sei stark giftig.
das war´s schon...
CU
udo

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Kann man Fligenpilze züchten

Alba, (vor 9973 Tagen) @ alba


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?

Kommt drauf an, wo du bist. In Gegenden mit sehr sauren Böden
(Buntsandstein) wie dem Pfälzer Wald ist es wahrscheinlich
möglich, Fliegenpilze in Halbkultur zu ziehen. Hier wachsen die
Biester dann auch gleich in jedem Vorgarten sofern
-und jetzt kommts- Birken dort hineingepflanzt wurden.
Wenn du "Fliegen"pilze suchst, würde ich mich allerdings an die
ungefährlicheren und leichter zu zuechtenden
Psilocyben halten. Fliegenpilze sind wegen des schwankenden
Giftgehalts und dem Muskarinanteil u.U. bedenklich.
Ciao, Boris

Hi,
danke für die Auskunft.
Ich hatte eigentlich nicht vor,
mit den Fliegenpilzen zu "fliegen",
aber es ist der mir einzige bekannte
Pilz, der seine Wirkstoffe(ich meine die wo high machen) beim verbrennen(also beim rauchen) nicht verliert.
Das wären nämlich, ähnlich wie beim Pantherpilz,
Hauptsächlich Ibotensäure,Muscimol und Muscazon(auch Pilz-Atropin genannt).
Bei dem Fliegenpilzen ist halt das Problem, daß seine Wirkstoffkonzentration sehr unterschiedlich ausfällt. Schwankungen von bis zu 1200% (!) sind möglich.
Etwas seltsam ist jedoch, daß es nur sehr wenige Berichte über schwere Vergiftungen, und nur einen mir bekannten Todesfall gibt (nach dem Verzehr von 35 (!!!) Pantherpilzen).Ein Grund wird wahrscheinlich sein, daß der Fliegenpilz einer der am einfachsten zu erkennenden Pilze ist, die es gibt. Jedes Kind weiß wie er aussieht, und bekommt beigebracht, daß er tödlich giftig ist (was so nicht ganz richtig ist, denn man müßte schon eine unzumutbare Menge an Pilzen verdrücken, bevor man stirbt).
Fast alle Menschen denken er sein tödlich giftig bei geringem Verzehr... probiert es aus und fragt die Leute(die sich nicht mit Pilzen auskennen), sie werden antworten er sei stark giftig.
das war´s schon...
CU
udo

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Zchtung von Fliegenpilzen

Georg Mueller, (vor 9997 Tagen) @ udo


Hallo,
Stimmt es, daß es nicht möglich ist, Fliegenpilze daheim oder im Garten selbst zu züchten bzw. zu verbreiten und wenn ja, warum?
CU
Bombenleger

Hi Udo,

Es stimmt, dass Fliegenpilze nicht auf herkoemmliche Art zu zuechten sind.
Fliegenpilze sind naemlich sogenannte Mykorrhizapilze, die auf
einen Baum (in diesem Fall Birke oder Fichte) als Lebenspartner angewiesen sind.
Ohne diese Gemeinschaft geht gar nichts. Man hat zwar schon versucht, das mit
lohnenderen Arten mit Beimpfung von jungen Baeumen zu versuchen
(mit Trueffeln zum Beispiel), aber das ist langwierig und keinesfalls
garantiert. Ueberhaupt ist der Fliegenpilz ja so haeufig, dass wohl kein Beduerfnis
nach Zucht entsteht....

Georg.