OT hatte ich auch noch nicht in freier Wildbahn
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Krötenhocker, (vor 4430 Tagen)
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Thomas Pruss, (vor 4430 Tagen) @ Krötenhocker
- kein Text -
Matthias, (vor 4430 Tagen) @ Krötenhocker
Da hilft nur ganz viel frische Minze ;o))
http://schlemmerkino.de/Asterix_bei_den_Briten,rezept,-,423
Thomas Pruss, (vor 4430 Tagen) @ Matthias
- kein Text -
Matthias, (vor 4430 Tagen) @ Thomas Pruss
- kein Text -
Krötenhocker, (vor 4426 Tagen) @ Matthias
Da hilft nur ganz viel frische Minze ;o))
http://schlemmerkino.de/Asterix_bei_den_Briten,rezept,-,423
Da bin ich aber froh, dass nicht wieder aus irgendeiner Ecke Dill als Kräuterkrustenhauptbestandteil empfohlen wird...
huehnchen69, (vor 4430 Tagen) @ Krötenhocker
...kann man wenigstens alle essen, nicht wie die blöden Pilze.

Liebe Grüße,
Sabine
UmUlmHerum, (vor 4430 Tagen) @ huehnchen69
...kann man wenigstens alle essen, nicht wie die blöden Pilze.
Liebe Grüße,
Sabine
... da täuscht Du Dich aber! Seit Tschernobyl müssen, zumindest hier in der Gegend, alle Abschüsse auf Radioaktivität geprüft werden. Nicht wenige wandern dann in der Tierverbrennungsanlage. Bei uns auf dem Hochsträß war der Fallout zwar sehr gering, aber die Schwarzkittel unternehmen oft große Wanderungen, die laufen in einer Nacht schon mal 30 km. Südlich von Biberach ist der (Wald-) Boden immer noch stark kontaminiert, und die Schweinchen graben etliches Futter aus dem Erdreich... Eines der Erkenntnisse nach dem Reaktorunglück ist, dass die radioaktiven Teilchen nicht – wie erwartet – immer tiefer Richtung Grundwasser gewandert sind, sondern sich relativ konstant in den obersten 30 cm befinden.
Viele Grüße – Rika
Der Juergen, (vor 4429 Tagen) @ UmUlmHerum
Hallo Rika,
da wir hier schon als Spaßbremsen unterwegs sind, noch eine kleine Anmerkung zur Thematik: Erlegte Wildschweine werden amtlicherseits nur stichprobenartig auf Verstrahlung getestet, Jagdpächter müssen das privat (und auf eigene Kosten) anstellen. Die Ergebnisse von solchen privaten Protokollen, werden von den amtlichen Stellen nicht verwendet (und verwertet). Jetzt kann man sich ja denken, dass es nicht gerade motivierend ist, Fleisch teuer testen zu lassen, welches man selbst gar nicht verzehren will. Und schon gibts mal wieder ein Hintertürchen in die menschliche Nahrungskette.
Außerdem:
https://www.youtube.com/watch?v=A7-gsmC9GoM
Grüßle
Jürgen
UmUlmHerum, (vor 4429 Tagen) @ Der Juergen
Hallo Jürgen,
Dein Link ist absolut sehenswert! Danke!
Natürlich ist die bestehende radioaktive Belastung in Deutschland ein Politikum ... und gehört deshalb in die Kategorie "Unterdrückte Nachrichten".
Was aber die Messerei betrifft, so sind die Jäger verpflichtet, jedes Stück Schwarzwild zu überprüfen. Zumindest haben mir das mehrere Jäger + Staatsförster im Raum Ulm-Erbach-Blaubeuren so gesagt. Das Reh- und Niederwild muss auf dem Hochsträß nicht gemessen werden, weil diese ortstreu sind. Ich selbst habe schon Maronen von hier testen lassen – 100 Bq/kg, das ist der Grenzwert für Baby-Nahrung. Von Manfred Enderle (Bayern) und Karl Keck (BaWü) weiß ich, dass sie jedes Jahr Pilze für Messzwecke sammeln...
Viele Grüße – Rika
Hallo Rika,
da wir hier schon als Spaßbremsen unterwegs sind, noch eine kleine Anmerkung
zur Thematik: Erlegte Wildschweine werden amtlicherseits nur
stichprobenartig auf Verstrahlung getestet, Jagdpächter müssen das privat
(und auf eigene Kosten) anstellen. Die Ergebnisse von solchen privaten
Protokollen, werden von den amtlichen Stellen nicht verwendet (und
verwertet). Jetzt kann man sich ja denken, dass es nicht gerade
motivierend ist, Fleisch teuer testen zu lassen, welches man selbst gar
nicht verzehren will. Und schon gibts mal wieder ein Hintertürchen in die
menschliche Nahrungskette.
Außerdem: https://www.youtube.com/watch?v=A7-gsmC9GoM
Grüßle
Jürgen
Der Juergen, (vor 4428 Tagen) @ UmUlmHerum
Hallo Rika,
Was aber die Messerei betrifft, so sind die Jäger verpflichtet , jedes Stück
Schwarzwild zu überprüfen. Zumindest haben mir das mehrere Jäger +
Staatsförster im Raum Ulm-Erbach-Blaubeuren so gesagt.
Also nach meinem Kenntnissstand, ist es keine Verpflichtung, es liegt jedoch stark im Eigeninteresse der Jäger und Jagdverbände. Außer dem Herren, der die Messungen in Bayern quasi ehrenamtlich vornimmt, gibt es in Weilheim vom Jagdverband eine eigene Messeinrichtung. Dies muss aber trotzdem von den Jägern bezahlt werden. Ich glaube, ich brauchte nicht deutlicher werden, wenn ich mal den lokalen Wildfleischhandel im Gastronomie-Netzwerk erwähne
) Also in Gegenden mit hoher Strahlenbelastung würde ich jedem abraten, im Restaurant Wildschwein zu bestellen. Was in den europäischen "Schwarzmarkt" so einfließt, darüber kann man nur spekulieren.
Das Reh- und
Niederwild muss auf dem Hochsträß nicht gemessen werden, weil diese
ortstreu sind. Ich selbst habe schon Maronen von hier testen lassen – 100
Bq/kg, das ist der Grenzwert für Baby-Nahrung. Von Manfred Enderle
(Bayern) und Karl Keck (BaWü) weiß ich, dass sie jedes Jahr Pilze für
Messzwecke sammeln...
Interessant!
Grüßle
Jürgen
Peter S., (vor 4425 Tagen) @ UmUlmHerum
Hallo Rika und Jürgen,
in Sachsen-Anhalt werden Proben des Maronenröhrlings jedes Jahr untersucht. Es gibt starke lokale Unterschiede der radioativen Belastung. Konstant haben die Maronen in einem Gebiet im nördlichen Sachsen-Anhalt seit Jahren eine teilweise über den Grenzwerten liegende Belastung.
http://www.lvps.de/MBl%2015%20%20Caesium-Monitoring%20Wildpilze%20LSA%20allgemein.pdf
(bitte ganz kopieren)
Snowwhite , (vor 4425 Tagen) @ Peter S.
Da ich kaum Maronen an der Zugspitze finde, habe ich diese Information bisher ignoriert. Wie sieht es in Hamburg bzw. Aumühle aus? Ich war mit einer Freundin neulich im Wald und ihr gesagt, sie solle auf Maronen acht geben. Tatsächlich kamen 2 Wochen später die ersten Bilder von Maronen. Soll man den Pilz gar nicht essen oder nur auf die Menge achten? Danke im Voraus. -Rebecca
Peter S., (vor 4424 Tagen) @ Snowwhite
Da ich kaum Maronen an der Zugspitze finde, habe ich diese Information bisher
ignoriert. Wie sieht es in Hamburg bzw. Aumühle aus? Ich war mit einer
Freundin neulich im Wald und ihr gesagt, sie solle auf Maronen acht geben.
Tatsächlich kamen 2 Wochen später die ersten Bilder von Maronen. Soll man
den Pilz gar nicht essen oder nur auf die Menge achten? Danke im Voraus.
-Rebecca
Hallo Rebecca,
mir ist, außer diesem Areal bei Havelberg, kein Gebiet in Deutschland bekannt, wo Maronen derzeit eine Strahlenbelastung über dem Grenzwert von 600 Bq haben. Also auch nicht Hamburg.
Trotzdem sollte man Maronen nun nicht über alle Maßen als Nahrungsgrundlage sehen. Eigentlich soll das Speisepilzesammeln ja ein Freizeitspaß sein. Und so wie mit allen Sachen hört der Spaß auf, wenn es in Arbeit ausartet. Sprich, wer gelegentlich (im Herbst von mir aus auch an jedem Wochenende) Pilze sammelt und dann eine normal übliche Menge davon isst, sollte kaum gefährdet sein, jedenfalls nicht mehr, als man ohnehin gefährdet ist, wenn man sich von dem was auf diesem Planeten wächst und gedeiht und so unserer allgemeinen Verschmutzung und unserem täglichem Raubbau an der Natur trotzt, ernährt.
Beste Grüße - Peter
Snowwhite , (vor 4424 Tagen) @ Peter S.
Hallo Peter!
Danke für die schöne Erklärung. So habe es mir auch gedacht. Nein, meine Freundin wird mit Sicherheit nie mehr als 1 - 2 Mal in der Saison Waldpilze essen. Nur diese Meldung machte mich etwas unsicher und ich habe lieber gefragt. So bin ich auch informiert sollte sie mich mal fragen. Lieben Dank. -Rebecca
Tanja, (vor 4429 Tagen) @ huehnchen69
...kann man wenigstens alle essen, nicht wie die blöden Pilze.
Liebe Grüße,
Sabine
können aber auch tödlich sein. Und die schon beim Ernten!