Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

Franz, (vor 9494 Tagen)

Hallo Leute,

an dieser Stelle darf gelacht werden - nur einmal... (;-) !

Ja - es ist eine gute Frage ...

Nunmal im Ernst ...

Seit voriges Jahr habe ich so an die 12 kg Übergewicht !

Sonst war ich rank & schlank ... und mußte nach einer Pilzwanderung regelmäßig
von meiner Frau entzeckt werden.

Dieses Jahr wurde ich noch nicht einmal gebissen von den Viechern - obwohl mich
viele von jenen nach Hause begleiteten (;-)

Dagegen mein armer Hund ... nehme ich nie mehr mit in den Wald ....

Frage:
Kann es sein , dass Zecken bei "Dicken" ein eher inkonsequentes Verhalten an den
Tag legen - bezüglich des Sichfestbeißens ....bedingt durch die vermehrte Schweißabsonderung ...jeners ?
Wenn ja - lege ich noch paar Kilo zu ...überm Winter ...(:-))))

Frage2:
Borreliose - auch für Hunde ???
Mein Labrador benimmt sich so komisch ..(;-))) !

Naja - es sollte ein heiterer Beitrag werden ...

Gruß

Franz

(... wollte diesen Beitrag nicht in Rainers Beitrag als Re stellen ...(;-) )

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Re: Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

Knud L., (vor 9494 Tagen) @ Franz

Hi Franz,

könnte was dran sein, an deiner These. Bin leider auch übergewichtig. Wenn ich mit meiner Tochter (10 Jahre) auf Pilztour gehe muss sie auch entzeckt werden. Ich fange mir höchstens 1-2 von diesen Spinnentierchen pro Jahr ein obwohl ich alle 3-4 Tage in Wald und Wiese, für min. 2 Stunden, anzutreffen bin. Prob. hatte ich noch nie gehabt. Zecke raus und das wars.
Mit Schweissabsonderung kann das nichts zu tun haben. Wenn ich richtig liege sind die Zecken gerade darauf aus. Sie beforzugen besonders Stellen zum Beissen die Feutwarm liegen also Achselhölen ect.. Denke zumindest sowas gelesen zu haben.
Muss an was anderen liegen. Die Fettschicht vieleicht. Weiss jemand od die Zecken eine besonders fettarme Trennkost bevorzugen?;-)

in diesem Sinn
Knud

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Re: Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

Franz, (vor 9494 Tagen) @ Knud L.

Hi Franz,
könnte was dran sein, an deiner These. Bin leider auch übergewichtig. Wenn
ich mit meiner Tochter (10 Jahre) auf Pilztour gehe muss sie auch entzeckt
werden. Ich fange mir höchstens 1-2 von diesen Spinnentierchen pro Jahr
ein obwohl ich alle 3-4 Tage in Wald und Wiese, für min. 2 Stunden,
anzutreffen bin. Prob. hatte ich noch nie gehabt. Zecke raus und das wars.
Mit Schweissabsonderung kann das nichts zu tun haben. Wenn ich richtig liege
sind die Zecken gerade darauf aus. Sie beforzugen besonders Stellen zum
Beissen die Feutwarm liegen also Achselhölen ect.. Denke zumindest sowas
gelesen zu haben.
Muss an was anderen liegen. Die Fettschicht vieleicht. Weiss jemand od die
Zecken eine besonders fettarme Trennkost bevorzugen?;-)
in diesem Sinn
Knud

Hallo Knud,

die Theorie mit den feuchtwarmen Achselhöhlen leuchtet mir ein !

Jetzt muß ich zu geben - Raucher zu sein ...(;-)

Wer Raucher ist - hat kurz über lang ja Durchblutungsstörungen !

Sollte ich demnächst mittels Nachfühlen der Achselhöhlen ( im Walde !)
feststellen , dass sich meine Achselhöhlen wie eine Klimaanlage anfühlen...
muß ich die Frage /Beitrag neu formulieren (;-)))

Schönen Dank vorerst ...

Gruß

Franz

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Re: Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

tom, (vor 9494 Tagen) @ Knud L.

Hi Franz,
könnte was dran sein, an deiner These. Bin leider auch übergewichtig. Wenn
ich mit meiner Tochter (10 Jahre) auf Pilztour gehe muss sie auch entzeckt
werden. Ich fange mir höchstens 1-2 von diesen Spinnentierchen pro Jahr
ein obwohl ich alle 3-4 Tage in Wald und Wiese, für min. 2 Stunden,
anzutreffen bin. Prob. hatte ich noch nie gehabt. Zecke raus und das wars.
Mit Schweissabsonderung kann das nichts zu tun haben. Wenn ich richtig liege
sind die Zecken gerade darauf aus. Sie beforzugen besonders Stellen zum
Beissen die Feutwarm liegen also Achselhölen ect.. Denke zumindest sowas
gelesen zu haben.
Muss an was anderen liegen. Die Fettschicht vieleicht. Weiss jemand od die
Zecken eine besonders fettarme Trennkost bevorzugen?;-)
in diesem Sinn
Knud

Hallo ihr Übergewichtler :-) (bin auch einer),

ich denke, daß aus zwei Gründen schon was dran sein könnte.

1. Wie Du sagst, an der Dicke der Fettschicht. Fett ist nicht so gut durchblutet, die Biester tun es sich dann vielleicht einfach schwerer, ein Blutgefäß zu finden (die Haut von Übergewichtigen fühlt sich auch kälter an wie bei "Idealgewichtlern")

2. Bei Mücken soll es so sein, sagt man, daß sie gesunde Menschen bevorzugen. Vielleicht ist es bei Zecken auch so. Wobei 12kg Übergewicht nicht zu viel sind. Aber vielleicht macht das Rauchen was aus? Ich habe bei finnischen Mücken eine Abneigung gegen Leute, die sich mit einer strengen Zwiebeldiät ernähren, festgestellt...

Grüße, tom

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Re: Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

Gaby, (vor 9494 Tagen) @ Franz

Hallo Leute,
an dieser Stelle darf gelacht werden - nur einmal... (;-) !
Ja - es ist eine gute Frage ...
Nunmal im Ernst ...
Seit voriges Jahr habe ich so an die 12 kg Übergewicht !
Sonst war ich rank & schlank ... und mußte nach einer Pilzwanderung
regelmäßig
von meiner Frau entzeckt werden.
Dieses Jahr wurde ich noch nicht einmal gebissen von den Viechern - obwohl
mich
viele von jenen nach Hause begleiteten (;-)
Dagegen mein armer Hund ... nehme ich nie mehr mit in den Wald ....
Frage: Kann es sein , dass Zecken bei "Dicken" ein eher
inkonsequentes Verhalten an den
Tag legen - bezüglich des Sichfestbeißens ....bedingt durch die vermehrte
Schweißabsonderung ...jeners ?
Wenn ja - lege ich noch paar Kilo zu ...überm Winter ...(:-))))
Frage2: Borreliose - auch für Hunde ???
Mein Labrador benimmt sich so komisch ..(;-))) !
Naja - es sollte ein heiterer Beitrag werden ...
Gruß
Franz

Hallo Franz,
gute Frage. Bei näherem Hinsehen könnte da was dran sein: Ein Freund von mir ist übergewichtig und hat in diesem Jahr erst eine einzige festgebissene Zecke gehabt.Wobei diese Zecke allerdings genau in der naßgeschwitzten Ellenbeuge saß. Ich dagegen habe (eigentlich...) kein Übergewicht, schwitze kaum - und kann mich vor Zecken kaum retten. Vor allem das Jungvolk hats auf mich abgesehen. Die kann ich mir buchstäblich vom Bauch kratzen.
Zum Thema Hunde-Borreliose:
Ja, können Hunde natürlich auch kriegen. Und angeblich gibts bei Hunden auch einen Impfstoff dagegen. Am besten mal beim Tierarzt nachfragen.

Gruß
Gaby

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Gegenbeispiel

Birgit, (vor 9494 Tagen) @ Franz

Hallo an Alle,

Übergewichtige aller Länder vereingt euch! ;-) Ja, richtig, ich oute mich zähneknirschend, ich gehör auch zu dem Club und ich rauche auch noch! (Spätestens jetzt schlägt jeder Arzt die Hände über dem Kopf zusammen ;-)) Dann dürfte mich eigentlich keine einzige Zecke beißen.... Weit gefehlt, in diesem Sommer habe ich durch die Pilzsammelei bestimmt schon an die 20 Zecken und an Pfingsten eine waschechte Borreliose gehabt (durch Antikörper nach 8 Wochen nachgewiesen). ALso ich halt nix von eurer Hypothese und zunehmen möchte ich deswegen auch nicht....

Frage2: Borreliose - auch für Hunde ???
Mein Labrador benimmt sich so komisch ..(;-))) !

Ja, gibts bei Hunden und auch bei Pferden. Hier in unserer Gegend gibts sogar ziemlich viele borreliosekranke Hunde und auch unsere beiden Ponies hatten (sogar schon vor mir ;-)) Borrelioseantikörper im Blut.

Gute Nacht

Birgit

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und hirnhautentzündung?

bea, (vor 9494 Tagen) @ Franz

wie sieht es mit den anderen erregern aus, die, die hirnhautentzündung auslösung?
weiß jemand was über symptome?

*wink*
bea

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Re: und hirnhautentzündung?

Uli Prokop, (vor 9493 Tagen) @ bea

wie sieht es mit den anderen erregern aus, die, die hirnhautentzündung
auslösung?
weiß jemand was über symptome?
*wink*
bea

weiß ich, leider! meine tochter hatte eine, als sie drei jahre alt war. gott sei dank hat sie alles gut und folgenlos überstanden, aber sie war damals über ein monat in spitalsärztlicher behandlung. wir leben hier allerdings in einem kerngebiet der fsme.
schau dir am besten die seite von baxter an, die stellen den impfstoff her ( der allerdings alles andere als unproblematisch ist ! )
http://www.baxter.ch/fsme/fsme_p2001.html

liebe grüße

uli

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Re: und hirnhautentzündung?

Uli Prokop, (vor 9493 Tagen) @ bea

wie sieht es mit den anderen erregern aus, die, die hirnhautentzündung
auslösung?
weiß jemand was über symptome?
*wink*
bea

hallo, nocheinmal

hab keinen sehr guten link gegeben, der da ist viel besser:

http://www.medizinfo.com/waldundwiese/fsme.htm

die nackenstarre kann übrigens fehlen und dieser wochenabstand zwischen den zwei krankheitsschüben kann ebenfalls kürzer sein.
( bei meiner tochter: 3 tage nach dem zeckenbiss erste krankheitsanzeichen ( fieber, schnupfen ) nach zwei tage vorbei. 5 tage symptomfrei und dann begann der richtige schub.

liebe grüße

uli

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Re: Haben "Dicke" weniger Probleme mit Zecken ?

ralph, (vor 9493 Tagen) @ Franz

Hallo!

Soviel ich weiß, orten Zecken ihre Opfer auf olfaktorischem Wege. Dabei soll es maßgeblich sein, wieviel Buttersäure der potentielle Wirt über seine Schweißdrüsen freisetzt. Wahrscheinlich haben sie auch Thermorezeptoren.

Frage2: Borreliose - auch für Hunde ???
Mein Labrador benimmt sich so komisch ..(;-))) !

Hunde dieser sympathischen Rasse benehmen sich meiner Erfahrung nach gerne komisch. Ich kenne einen Labrador, der sich gerne in eklig stinkenden Substanzen unterschiedlichster Herkunft wälzt und eine ausgesprochene Vorliebe für gut abgehangene, tote Ratten hat. Außerdem singt er während des Autofahrens:-)

Gruß Ralph

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Re: und hirnhautentzündung?@uli und birgit

bea, (vor 9493 Tagen) @ Uli Prokop

die stellen den impfstoff her (
der allerdings alles andere als unproblematisch ist ! )

hallo uli!
na das ist ja gut gegangen mit deiner tochter! *freu*
meine kinder hatten zum glück nur bisse bisher, ohne auswirkungen.
einmal hatte mein sohn eine übersehene zecke am hals, schön schön prall und alle tricks mit der zeckenzange oder fingernägeln *unquetscherig" das tier zu fassen klappten nicht. also zum arzt: und was machen die? die haben die zecke in die zähnepinzette geklemmt, breitgequetscht und dann rausgedreht - toll für einen arzt nicht?

ich hab auf deinem zweiten link über aktive und passive immunisierung gelesen.
ist beides problematisch?
liebe birgit, welche erfahrung hast du mit der impfung gemacht?

*winkegruselnd*
bea

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Re: und hirnhautentzündung?@uli und birgit

Uli Prokop, (vor 9493 Tagen) @ bea

ich hab auf deinem zweiten link über aktive und passive immunisierung
gelesen.
ist beides problematisch?
*winkegruselnd*
bea

hallo bea,

noch einmal zu den zecken.
die impfung nach einem zeckenbiss ist problematischer als die aktive und zudem ziemlich unzuverlässig.
hier in der steiermark werden die kinder routinemäßig in der volksschule grundimmunisiert; danach wird der schutz in 5 jahresabständen aktiviert. viele eltern haben ihre kinder schon früher grundimmunisiert.
ich beobachtete recht heftige impfreaktionen beim früher bei uns verwendeten immuno-vakzin; - auch das seit heuer verwendete der firma baxter ( die, glaube ich,immuno schluckte )löste anfangs so starke reaktionen aus, dass es in einigen deutschen bundesländern vorübergehend sogar vom markt genommen wurde.

obwohl ich sogenannten schutzimpfungen mit skepsis gegenüberstehe , würde ich aus heutiger sicht dafür plädieren, kinder relativ früh grundimmunisieren zu lassen. ( die krankheit ist wirklich kein spaß! )
erwachsene, vor allem solche waldläufer wie die pilzler, sollten zuvor eine antikörperfeststellung durchführen lassen ( die muss man zwar selbst bezahlen, könnte sich aber auszahlen! )- die wahrscheinlichkeit einer stillen feiung ist offenbar bei der fsme ziemlich groß.

liebe grüße

uli

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keine Probleme

Birgit, (vor 9493 Tagen) @ bea

liebe birgit, welche erfahrung hast du mit der impfung gemacht?

Ich hatte keine Probleme, bea, aber ich hatte noch nie abnorme Impfreaktionen und offensichtlich ein gut funktionierendes Abwehrsystem, was mir ja auch bei der Borreliose eine starke Reaktion ausgeprägt als sehr hohes FIeber brachte. Ganz off topic: Ich habe den Eindruck, daß hauptsächlich Leute mit schwacher Abwehrreaktion Probleme mit der Borreliose bekommen, bei ihnen ist wohl die Erstreaktion häufig so schwach ausgeprägt, daß sie nicht bemerkt oder falsch diagnostiziert wird. Dann erscheinen irgendwann die Langzeitfolgen, die dann ebenfalls nur schwer erkannt werden, weil manchmal nicht mal die Antikörper wegen der schlechten Immunabwehr erhöht sind. Also sollten Leute mit bekannter Abwehrschwäche extra vorsichtig sein.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: und hirnhautentzündung?@uli und birgit

bea, (vor 9493 Tagen) @ bea

- kein Text -

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danke euch!

bea, (vor 9493 Tagen) @ Uli Prokop

- kein Text -