Neues vom Mittelstreifen 2
... weiterer Täubling:
Violetter Hut, Lamellen splitternd, leicht bitterer, scharfer Geschmack, angenehmer Geruch,
bei Eichen.
Was könnte es sein?
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic340341.jpg)
McMuck, (vor 459 Tagen)
... weiterer Täubling:
Violetter Hut, Lamellen splitternd, leicht bitterer, scharfer Geschmack, angenehmer Geruch,
bei Eichen.
Was könnte es sein?
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic340341.jpg)
... von unten....
... weiterer Täubling: Violetter Hut, Lamellen splitternd, leicht bitterer,
scharfer Geschmack, angenehmer Geruch,
bei Eichen.
Was könnte es sein?
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic340342.jpg)
Marcel Weymann, (vor 457 Tagen) @ McMuck
Hallo Mc Muck,
bei scharfen Täublingen ist es relevant:
1. Ob die Schärfe sofort wahrnehmbar ist oder erst nach einiger Zeit.
2. Wie intensiv die Schärfe wahrgenommen wird. Es gibt einige die zum Beispiel ich nur noch durch Auflegen auf die Zunge teste. Nach deren Testen kann ich nämlich für die nächste halbe Stunde keine weiteren Tests mehr durchführen, weil mein Mund taub ist. Selbst das mache ich aber für jedes Myzel nur einmal.
3. In welchen Teilen die Schärfe festgestellt wurde.
4. Ob noch weitere Geschmackskomponenten wahrgenommen werden. Die Russula Emetica Sippe hat für mich zum Beispiel einen recht markanten Geschmack. Du erwähnst bitter. Nach meiner Erfahrung schmecken manche scharfen Täublinge nach starker Austrocknung eher bitter als scharf. Man sollte also auch den Allgemeinzustand beachten.
Auf dem Bild sehe ich leider die Huthautstruktur nicht. Da sind Flecken von denen ich nicht erkennen kann, ob das Dreck ist oder eine eingewachsene Struktur, wie ich sie von Fragilis kenne.
Ich sehe keinen Farbverlauf und schlage darum RUSSULA DEPALLENS = Violetter Purpurtäubling vor.
Mangels eigener Funde ist das aber eher ein Versuchsballon.
Gruß,
Marcel
McMuck, (vor 451 Tagen) @ Marcel Weymann
Lieber Marcel,
danke für deine Erklärungen.
Der Pilz wurde nicht sofort scharf, sondern es dauerte etwas. Die Exemplare waren recht frisch und die Lammellenblätter hatte ich gekaut.
Dein Tipp könnte stimmen.
Wie gesagt, ich brauche eine bessere Kamera.
LG Stefan
Hallo Mc Muck,
bei scharfen Täublingen ist es relevant: 1. Ob die Schärfe sofort wahrnehmbar
ist oder erst nach einiger Zeit.
2. Wie intensiv die Schärfe wahrgenommen wird. Es gibt einige die zum
Beispiel ich nur noch durch Auflegen auf die Zunge teste. Nach deren
Testen kann ich nämlich für die nächste halbe Stunde keine weiteren Tests
mehr durchführen, weil mein Mund taub ist. Selbst das mache ich aber für
jedes Myzel nur einmal.
3. In welchen Teilen die Schärfe festgestellt wurde.
4. Ob noch weitere Geschmackskomponenten wahrgenommen werden. Die Russula
Emetica Sippe hat für mich zum Beispiel einen recht markanten Geschmack.
Du erwähnst bitter. Nach meiner Erfahrung schmecken manche scharfen
Täublinge nach starker Austrocknung eher bitter als scharf. Man sollte
also auch den Allgemeinzustand beachten.
Auf dem Bild sehe ich leider die Huthautstruktur nicht. Da sind Flecken von
denen ich nicht erkennen kann, ob das Dreck ist oder eine eingewachsene
Struktur, wie ich sie von Fragilis kenne.
Ich sehe keinen Farbverlauf und schlage darum RUSSULA DEPALLENS = Violetter
Purpurtäubling vor.
Mangels eigener Funde ist das aber eher ein Versuchsballon.
Gruß,
Marcel
Marcel Weymann, (vor 451 Tagen) @ McMuck
Lieber Stefan
Du schreibst:
Der Pilz wurde nicht sofort scharf, sondern es dauerte etwas.
Alle verzögert scharfen, die ich kenne, haben bei Sporenreife deutlich gelbliche Lamellen.
Du schreibst:
; Die Exemplare waren recht frisch
Die können frisch sein und trotzdem "Sonnenbrand" haben oder keine Sporen bilden.
Werner Jurkeit beschreibt an vielen Stellen Entfärbungen von zum Beispiel Rot auf Orangegelb nach Sonneneinstrahlung.
Das mit dem keine Sporen bilden wegen Trockenheit habe ich selbst schon erlebt, als meine Versuche, Sporenproben zu nehmen, scheiterten.
Du schreibst
"und die Lamellenblätter hatte ich gekaut."
Lamellenblätter sind recht trocken.
Ich mache meistens einen Längsschnitt durch den Fruchtkörper. Danach hebe ich mit dem Pilzmesser ein Stückchen aus dem Stielfleisch.
Damit kann ich besser solche Dinge prüfen wie Jodoformgeschmack oder Zedernholzgeschmack.
Gruß,
Marcel