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Mikrotomschnitte von Genea spec.

Peter, (vor 3406 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

ich weiß, dass Pilzler mikroskopisch eher "quick & dirty" Quetschpräparate fertigen.
Mit ein bisschen mehr Vorbereitung lassen sich auch ganz gut ordentliche Schnitte für Dauerpräparate herstellen.

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Geneaarten sind kleine unterirdisch wachsende Pilzarten. Die Präparate wurden mit Baumwollblau gefärbt.

Freundliche Grüße
Peter

Re: Mikrotomschnitte von Genea spec.

Krötenhocker, (vor 3405 Tagen) @ Peter

Hallo Peter,

Das bedeutet aber schon ein Einbetten in Paraffin o.ä. und ein echtes Mikrotom.
Aber die Aufnahmen sprechen für sich. Genea? Werd ich mal recherchieren.
Hab ich jetzt schnell und das heißt, man muss "kratzen" oder buddeln....
Ist noch nicht so meins, da auch die Versuche alle negativ verlaufen sind.

LG, Jens

Re: Mikrotomschnitte von Genea spec.

UmUlmHerum, (vor 3405 Tagen) @ Peter

Hallo Peter,

obergeile Bilder, tolles Sporenornament!!! SO wünsche ich mir immer die Präparate: hauchdünn und alles befindet sich da, wo es hingehört. Aber mal ganz ehrlich – ein bissi gestackt sind die Bilder schon, oder?

Viele Grüße – Rika
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Hallo Pilzfreunde,
ich weiß, dass Pilzler mikroskopisch eher "quick & dirty"
Quetschpräparate fertigen.
Mit ein bisschen mehr Vorbereitung lassen sich auch ganz gut ordentliche
Schnitte für Dauerpräparate herstellen.
Geneaarten sind kleine unterirdisch wachsende Pilzarten. Die Präparate wurden
mit Baumwollblau gefärbt.
Freundliche Grüße
Peter

Wunderbar

Gelbfieber, (vor 3405 Tagen) @ Peter

Hallo und guten Tag Peter,

das sind Schnitte mit denen man etwas anfangen kann – wunderbar! Sagst du uns bitte noch etwas zur Technik mit der du gearbeitet hast?

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

Re: Mikrotomschnitte von Genea spec.

Karl-Heinz ⌂, (vor 3405 Tagen) @ Peter

Hallo Peter,

fantastische Bilder...

Ist es Dir auch möglich die Art der Blasentrüffel zu benennen?

Viele Grüße
Karl-Heinz

Hallo Pilzfreunde,
ich weiß, dass Pilzler mikroskopisch eher "quick & dirty"
Quetschpräparate fertigen.
Mit ein bisschen mehr Vorbereitung lassen sich auch ganz gut ordentliche
Schnitte für Dauerpräparate herstellen.

Geneaarten sind kleine unterirdisch wachsende Pilzarten. Die Präparate wurden
mit Baumwollblau gefärbt.
Freundliche Grüße
Peter

Re: Mikrotomschnitte von Genea spec.

Peter, (vor 3405 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo,

danke für das Interesse.

Zur Technik:
Das Fruchtkörperstück wird über Tage von PEG (ein Kunststoff) infiltriert und dann in frisches PEG als Blöckchen eingegossen. Das erhärtete Blöckchen wird auf ein Holzstückchen aufgeschmolzen (wie bei Wachs) und kann dann mit dem Mikrotom (im Beispiel ca. 20 µm) geschnitten werden.

Danach wird PEG ausgewaschen (mit Wasser), mit Baumwollblau gefärbt und auf einem Objektträger in Hydromatrix (ein anderer Kunststoff) mit Hilfe eines Deckgläschens eingedeckt. Das Trocknen braucht nicht sehr lange und das Dauer-Präparat ist fertig.
Dann fehlt nur noch die Beschriftung. Der Lackring muss bei Hydromatrix nicht unbedingt sein, sieht halt schöner aus....

Der Vorteil beim Fotografieren: Nichts bewegt sich mehr.
Ich gebe zu, das letzte Bild ist gestackt, die anderen nicht.

Bei der Art dürfte es sich um Genea verrucosa handeln.

Freundliche Grüße
Peter

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Re: Mikrotomschnitte von Genea spec. - Nachtrag

Peter, (vor 3405 Tagen) @ Peter

Hallo,

unterirdische Pilze zu finden ist nicht so einfach, das gebe ich zu.

In diesem Fall bekam ich den Fruchtkörper von einer befreundeten Dame, deren Hund jedes "Trüffelschwein" zum Erblassen bringen würde.

Freundliche Grüße
Peter