Pilze Pilze Forum
Erweitert
Suchen nach

Galerina alpin

Helmut, (vor 3511 Tagen)

Servus,

diesmal habe ich eine hoch-alpine Galerina mit unsicherem Bestimmungsergebnis. In die engere Wahl kommt G. harrisonii, bei der offenbar alles gut zu passen scheint. Allerdings konnte ich die Sporen-Plage nicht oder nur undeutlich sehen und die Ökologie ist im Schlüssel der „Funga Nordica“ nicht ganz zutreffend: „Among Athelia juratzkana and Polytrichum sexangulare in late melting alpine snow beds". Die Kollektion hier wuchs an einer nassen Stelle an einem Bach-Ufer zwischen Moosen und Zwergweiden (Salix spec.) auf saurem Boden in ca. 2300 m Höhe.

Hier die Beschreibung: Hut 6-18 mm, halbkugelig-konvex, glatt, glänzend, orangegelbbräunlich, zum Rand hin etwas heller und ein wenig durchscheinend gestreift, Rand weißlich gesäumt; Cortina nur weißliche Reste am äußersten Hutrand; Lamellen breit angewachsen bis etwas ausgebuchtet, blass ockerlich, durchgehende Lamellen insgesamt um 17; Stiel 33-50 x 1,5-2,5 mm, schlank, meist zur Basis etwas verbreitert, gelblich, Spitze bereift, nach unten hin grob faserig-flockig, z. T. spärlich, im mittleren und unteren Stielabschnitt später rötlich, ähnlich der feuchten Hutfarbe; Fleisch im Stiel orangegelblich bis -rötlich (ähnlich Oberfläche); Geruch unauffällig

Mikro-Befund vom Quetschpräparat vom Exsikkat in KOH 3%: Sporen 12,0-14,5 (17,5) x 7,5-9,0 (9,2) µm, Basidien meist 2-sporig oder 3-sporig, seltener 4-sporig
Cheilozystiden 35-65 x 5-8 (10) µm, Bauch x 8-14 (18) µm, polymorph, meist lageniform bis zylindrisch oder umgekehrt keulig (Basis verbreitert), dünnwandig, untermischt mit kugeligen bis blasigen Zellen

Gruß

Helmut

[image]

Re: Galerina alpin

Harald Andres Schmid, (vor 3509 Tagen) @ Helmut

Servus, Helmut,

Hübscher Fund! Hätte ich gerne gesehen...
Die G. harrisonii kenne ich nicht. Hast irgendwo eine Abbildung gefunden?

Betr. Plage: Die Sporen scheinen recht glatt zu sein,
wie sieht das aus, wenn Du fein durchfokussierst, sind sie leicht rauh?
Ich wüsste nicht, wie man bei völlig glatten Sporen eine Plage sehen könnte.
Allerdings glaube ich bei Deinem Foto einen Hauch (?) Keimporus auszumachen. (?)
Das wäre ja bei Galerina sehr merkwürdig.

Spontan hätte ich Deinen Fund vom Aussehen her fälschlicherweise
in die G. vittiformis/atkinsoniana-Ecke getan.
In den Arbeitswochen in Escholzmatt hatte ich fast jeden Tag vittiformis-Aufsammlungen.
Meist aus dem subalpinen Bereich im Moos.
Die Art ist makroskopisch und mikroskopisch ein wildes Chamäleon,
vermutlich ein riesiger Artenkomplex, der einen in faszinierte Verzweiflung treiben kann.
Ich hatte auch schon Exemplare mit fast glatt erscheinenden Sporen
(allerdings nie so glatt, wie sie auf Deiner Aufnahme scheinen),
mit zwei- drei- und viersporigen Basidien, mit Pileozystiden und ohne...
G. vittiformis hat jedoch stets zuverlässig und sehr auffällig Pleurozystiden.
Da Du keine erwähnt hast, nehme ich an, dass Du im Exsikkat keine gefunden hast.

Bin gespannt, ob sich noch jemand meldet.

Lieben Gruss, Harald Andres

Re: Galerina alpin

Andreas 2, (vor 3508 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut und Harald,

G. vittiformis war auch mein erster Gedanke. Vor allem weil ich erst im August letzten Jahres einen ähnlichen Fund auf ähnlicher Höhe und auch über saurem Boden hatte, den ich auch diese Art zugeordnet habe. Beim genaueren Vergleich sehe ich aber bei deinem Fund 3, für mich wesentliche Unterschiede, so dass das höchstwahrscheinlich was anderes ist:

1. Die Hüte sind nicht durchscheinend gestreift
2. Velum am Hutrand relativ kräftig
3. Die Sporen sind deutlich runder und nicht andeutungsweise mandelförmig

Die Sporengröße würde ich hier nicht überbewerten, da du 2- und 4. sporige Basidien verteilt vorkommend gesehen hast. Die Plage zeigt sich lt. Def. durch schwächere Ornamentierung. Das bedeutet für mich, dass bei fast glatten Sporen die Plage nicht unbedingt erkennbar sein muss. Hier sehe ich einen Widerspruch in der Abb. in FN.

G. harrisonii kenne ich auch nicht und ich habe auch nur die Beschreibung aus der FN. Die Sporenform und die Angaben zum Velum kommen gut hin. Allerdings wird der Hut auch gestreift angegeben. Von hochalpin würde ich bei 2300m (sofern es in den Alpen war) aber noch nicht sprechen.

Hier noch ein paar Angaben und Bilder zu meinem Fund. A, Tirol, Gerlos Isskogel auf ca. 2100m, saurer, silikatreicher Boden, bei Zwergweide, Heidelbeere, Pinus sowie verschiedene Moose.
Sporen schwach warzig bis fast glatt, 9,5-13 (14) x 5,5-7,5 µm. Basidien nur (1-) 2-sporige gesehen. Cheilozystiden 45-70 x 10-20 / 3-6; Pleurozystiden fast identisch, aber nicht häufig; Kaulos ähnlich, im Mittel aber größer.
Beste Grüße
Andreas

Servus,
diesmal habe ich eine hoch-alpine Galerina mit unsicherem
Bestimmungsergebnis. In die engere Wahl kommt G. harrisonii, bei der
offenbar alles gut zu passen scheint. Allerdings konnte ich die
Sporen-Plage nicht oder nur undeutlich sehen und die Ökologie ist im
Schlüssel der „Funga Nordica“ nicht ganz zutreffend: „Among Athelia
juratzkana and Polytrichum sexangulare in late melting alpine snow
beds". Die Kollektion hier wuchs an einer nassen Stelle an einem
Bach-Ufer zwischen Moosen und Zwergweiden (Salix spec.) auf saurem Boden
in ca. 2300 m Höhe.
Hier die Beschreibung: Hut 6-18 mm, halbkugelig-konvex, glatt, glänzend,
orangegelbbräunlich, zum Rand hin etwas heller und ein wenig
durchscheinend gestreift, Rand weißlich gesäumt; Cortina nur weißliche
Reste am äußersten Hutrand; Lamellen breit angewachsen bis etwas
ausgebuchtet, blass ockerlich, durchgehende Lamellen insgesamt um 17;
Stiel 33-50 x 1,5-2,5 mm, schlank, meist zur Basis etwas verbreitert,
gelblich, Spitze bereift, nach unten hin grob faserig-flockig, z. T.
spärlich, im mittleren und unteren Stielabschnitt später rötlich, ähnlich
der feuchten Hutfarbe; Fleisch im Stiel orangegelblich bis -rötlich
(ähnlich Oberfläche); Geruch unauffällig
Mikro-Befund vom Quetschpräparat vom Exsikkat in KOH 3%: Sporen 12,0-14,5
(17,5) x 7,5-9,0 (9,2) µm, Basidien meist 2-sporig oder 3-sporig, seltener
4-sporig
Cheilozystiden 35-65 x 5-8 (10) µm, Bauch x 8-14 (18) µm, polymorph, meist
lageniform bis zylindrisch oder umgekehrt keulig (Basis verbreitert),
dünnwandig, untermischt mit kugeligen bis blasigen Zellen
Gruß
Helmut

[image]

Re: Galerina alpin

Andreas ⌂, (vor 3508 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,

da kann ich Harald nur beipflichten: Die vittiformis-Gruppe ist durch die Pleurozystiden gekennzeichnet, und im Regelfall sind die auch recht deutlich zu finden - wenn man danach guckt.
Wäre erst mal wichtig zu wissen, ob wirklich keine da sind, aber ich nehme an dass Helmut da schon drauf geschaut hat.
Ferner haben die vittiformisse stets einen bereiften Stiel, von Caulozystiden ähnlichen den Pleuros - hat dein Fund solche Caulozystiden?

Ein derartig aussehender Fund mit Caulos, aber ohne Pleuros wäre mir bisher nicht untergekommen.

beste Grüße,
Andreas

Servus, Helmut,
Hübscher Fund! Hätte ich gerne gesehen...
Die G. harrisonii kenne ich nicht. Hast irgendwo eine Abbildung gefunden?
Betr. Plage: Die Sporen scheinen recht glatt zu sein,
wie sieht das aus, wenn Du fein durchfokussierst, sind sie leicht rauh?
Ich wüsste nicht, wie man bei völlig glatten Sporen eine Plage sehen könnte.
Allerdings glaube ich bei Deinem Foto einen Hauch (?) Keimporus auszumachen.
(?)
Das wäre ja bei Galerina sehr merkwürdig.
Spontan hätte ich Deinen Fund vom Aussehen her fälschlicherweise
in die G. vittiformis/atkinsoniana-Ecke getan.
In den Arbeitswochen in Escholzmatt hatte ich fast jeden Tag
vittiformis-Aufsammlungen.
Meist aus dem subalpinen Bereich im Moos.
Die Art ist makroskopisch und mikroskopisch ein wildes Chamäleon,
vermutlich ein riesiger Artenkomplex, der einen in faszinierte Verzweiflung
treiben kann.
Ich hatte auch schon Exemplare mit fast glatt erscheinenden Sporen
(allerdings nie so glatt, wie sie auf Deiner Aufnahme scheinen),
mit zwei- drei- und viersporigen Basidien, mit Pileozystiden und ohne...
G. vittiformis hat jedoch stets zuverlässig und sehr auffällig
Pleurozystiden.
Da Du keine erwähnt hast, nehme ich an, dass Du im Exsikkat keine gefunden
hast.
Bin gespannt, ob sich noch jemand meldet.
Lieben Gruss, Harald Andres

Re: Galerina alpin

Krötenhocker, (vor 3507 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Helmut,

wie auch Harald Andres sehe ich Sporen mit Keimporus, was wohl Galerina ausschliesst. Das solltest du als erstes klären.
Phaeogalera-Sporen haben anscheinend einen Keimporus.
So viele Phaeogaleraarten mit so großen Sporen dürfte es auch nicht geben..

Ich empfinde übrigens die Lamellen als sehr hell für eine Galerina. Für eine Phaeogalera dann wohl allerdings auch. Leider zeigst du nur Lamellen dieser jungen Exemplare..

LG, Jens

Korrektur!

Andreas ⌂, (vor 3507 Tagen) @ Andreas

Hallo,

dass ich überhaupt über die vittiformis-Gruppe schrieb hat den Grund, dass ich das Bild von Andreas2 statt von Helmut angesehen hatte.

Das Bild der ?Galerina von Helmut ist niemals eine Galeirna aus der vittiformis-Gruppe. Erstens sind die völlig Velumfrei, zweitens haben sie nie eine derartig glatte Hutoberfläche und drittens immer einen etwas bis deutlich bereiften Stiel, aber keine Velumreste darauf.

beste Grüße,
Andreas

Hallo,
da kann ich Harald nur beipflichten: Die vittiformis-Gruppe ist durch die
Pleurozystiden gekennzeichnet, und im Regelfall sind die auch recht
deutlich zu finden - wenn man danach guckt.
Wäre erst mal wichtig zu wissen, ob wirklich keine da sind, aber ich nehme an
dass Helmut da schon drauf geschaut hat.
Ferner haben die vittiformisse stets einen bereiften Stiel, von Caulozystiden
ähnlichen den Pleuros - hat dein Fund solche Caulozystiden?
Ein derartig aussehender Fund mit Caulos, aber ohne Pleuros wäre mir bisher
nicht untergekommen.
beste Grüße,
Andreas

Phaeogalera?

Harald Andres Schmid, (vor 3507 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo, zusammen,

Das Ding lässt einen ja keine Ruhe.
Habe mir jetzt mal Zeit genommen, von Grund auf zu schlüsseln.
Ich bin mir ziemlich sicher, einen Keimporus zu sehen.
Damit wären wir eher in der Psilocybe/Phaeogalera-Fraktion.
Da landet man mit allen Schlüsseln bei Phaeogalera stagnina.
Die Lamellen sind auch dafür etwas hell,
aber sonst passt die Art nicht schlecht.
Die Farbe wird als dunkel braun/rötlichbraun angegeben,
das Stielvelum müsste ausgeprägt bis ringartig sein,
und die Stielspitze müsste eigentlich punktartig bereift sein,
es wird jedoch für mehr orange gefärbte Exemplare
(wie das von Helmut) mit deutlich wenig Velum am Stiel
eine Ph. zetlandica angegeben, die vielleicht identisch ist.
Das mal so als Zwischenstand der Ermittlungen,
vielleicht bringt ja noch jemand eine andere Idee.
Lieben Gruss, Harald

Nachtrag Gattung

Harald Andres Schmid, (vor 3507 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo, zusammen,

Ein kleiner Nachtrag, wenn wir mit der Gattung nicht sicher sind:
Wie ist denn die Huthaut?
Oft vergisst man beim Bestimmen von "Galerinas" zu kontrollieren,
ob die Huthaut nicht vielleicht hymeniform ist...

Es gibt bei Pholiotina diverse "Galerina"-Doppelgänger,
z.B. hat Galerina sideroides/stylifera mit Pholiotina verstita
einen verblüffenden Doppelgänger, auf den ich mehrmals hereingefallen bin,
und nicht weiter wusste, weil die Zystiden zu wenig kopfig waren,
so dass G. stylifera einfach nicht in Frage kam...
bis ich mal auf die Idee kam, die Bestimmung "Galerina" zu hinterfragen.
Beim Huthautschnitt dann die Überraschung...

Bei Helmuts Exemplaren gibt es vielleicht auch ähnliche Arten bei Pholiotina,
mir fällt da gerade P. nemoralis ein, der ein bisschen ähnlich ist,
aber das ist nur so ein Schuss aus der Hüfte,
falls die Huthaut tatsächlich hymeniform sein sollte,
müsste man das mal genauer schlüsseln.

Mein Vorschlag an Helmut:
1. Sporen nochmals genau durchfokussieren. Keimporus ja/nein?
2. Huthaut mikroskopieren.

Lieben Gruss, Harald Andres

Re: Nachtrag Gattung

Andreas ⌂, (vor 3507 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,

Harald hat zwar prinzipiell recht, aber bei DER Ökologie kann man meiner Ansicht nach Pholiotina getrost ausschließen, ferner passen die Zystiden nicht so richtig zu einer dieser Arten.

Phaeogalera stagnina kenne ich ganz gut und kommt sehr gut hin, ich bin nahezu 100% sicher dass das passt. Die kleinen Velumreste und der nach unten dunkel werdende Stiel sind sehr typisch. Die Lamellenfarbe passt sowohl für Phaeogalera als auch für Galerina in jungen Stadien.

beste Grüße,
Andreas

Hallo, zusammen,
Ein kleiner Nachtrag, wenn wir mit der Gattung nicht sicher sind: Wie ist
denn die Huthaut?
Oft vergisst man beim Bestimmen von "Galerinas" zu kontrollieren,
ob die Huthaut nicht vielleicht hymeniform ist...
Es gibt bei Pholiotina diverse "Galerina"-Doppelgänger,
z.B. hat Galerina sideroides/stylifera mit Pholiotina verstita
einen verblüffenden Doppelgänger, auf den ich mehrmals hereingefallen bin,
und nicht weiter wusste, weil die Zystiden zu wenig kopfig waren,
so dass G. stylifera einfach nicht in Frage kam...
bis ich mal auf die Idee kam, die Bestimmung "Galerina" zu
hinterfragen.
Beim Huthautschnitt dann die Überraschung...
Bei Helmuts Exemplaren gibt es vielleicht auch ähnliche Arten bei Pholiotina,
mir fällt da gerade P. nemoralis ein, der ein bisschen ähnlich ist,
aber das ist nur so ein Schuss aus der Hüfte,
falls die Huthaut tatsächlich hymeniform sein sollte,
müsste man das mal genauer schlüsseln.
Mein Vorschlag an Helmut: 1. Sporen nochmals genau durchfokussieren.
Keimporus ja/nein?
2. Huthaut mikroskopieren.
Lieben Gruss, Harald Andres

Re: Galerina alpin

Helmut, (vor 3506 Tagen) @ Helmut

Vielen Dank für die überaus interessanten Beiträge!

Ich versuche mal ein paar Antworten:
- Ja, die Sporen hatten einen Keimporus, aber nur einen schwachen, der nicht bei allen Sporen erkennbar war.
- Phaeogalera wird in der Funga Nordice innerhalb des Galerina-Schlüssels ausgeschlüsselt, und zwar mit deutlichem breitem Keimporus, der den Sporen einen abgestutzten Umriss geben soll. Das ist hier nicht der Fall.
- Die Phaeogalera zetlandica wäre eine Option, weil da die Farben freudiger, heller sein sollen und der Keimporus nur schwach ausgeprägt.
- Pleurozystiden hatte ich keine gefunden, ich werde das Exsikkat aber nochmal nachmikroskopieren.

Gruß

Helmut

Re: Galerina alpin - Ausschnittvergrößerung

Helmut, (vor 3506 Tagen) @ Helmut

... aber vorher noch ein Detailbild

[image]

Re: Galerina alpin - ... und Studioaufnahme

Helmut, (vor 3506 Tagen) @ Helmut

[image]

Re: Galerina alpin - nochmal Cheilos

Helmut, (vor 3506 Tagen) @ Helmut

[image]

Re: Galerina alpin

Helmut, (vor 3503 Tagen) @ Helmut

Servus,

nochmalige Mikroskopie bestätigte die Vorbefunde: Keine Pleurozystiden, Sporen ein-, zwei, drei- oder viersporig (ohne übermäßige Dominanz einer Ausprägung) und am Stiel keine Zystiden, die den Cheilos entsprechen würden. Im Anhang ein weiteres Sporenbild, an dem die schwachen Poren einigermaßen zu sehen sind.

Hat eigentlich jemand Orton's Originalbeschreibung von Galerina zetlandica?

Gruß

Helmut

[image]

Re: Galerina alpin - Auflösung

Helmut, (vor 3410 Tagen) @ Helmut

Ein Dank nochmal an alle, die sich an der Diskussion beteiligt haben!

Alexander Karich (IHI Zittau, TU Dresden) hat dankenswerterweise eine DNA-Sequenzierung (ITS-Region) vorgenommen und mit den Datenbanken abgeglichen. Ergebnis: 99%-ige Übereinstimmung mit anderen Kollektionen von Phaeogalera stagnina.

Gruß

Helmut

Re: Galerina alpin - Auflösung

Krötenhocker, (vor 3410 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut,

vielen Dank an dich, dass du uns noch einmal ein Feedback gibst.
Die Art war ja auch die von uns schon vermutete.
Und du kannst von Glück reden, dass bei dir ITS ausreicht. Das ist bei anderen Arten ganz anders...

LG, Jens