Hallo,
die sich nicht an §86 Absatz 3 hält, und ihr Hakenkreuz wohl nicht (nur) im
Dienst der staatsbürgerlichen Aufklärung herzeigt. Oder doch? Will sie uns
damit was sagen? Ich glaube, ich werde sie beim örtlichen Förster
anzeigen. Hier mal eine Zeichenflechte (vermutlich ist es die schwarze:
Arthonia/Opegrapha atra), aber ich muss mir das noch von einem
Flechtenkundler bestätigen lassen ... vielleicht ist ja einer hier unter
uns?
die als "die schwarze" bezeichnete A. atra kann es nicht sein, da die Apothecien auf dem Foto unberandet sind (--> Rand und Fläche der Apothecien eben mit der restlichen Oberfläche, oder etwas eingesenkt, Rand äußerst schmal und Fläche dafür "füllend" ausgebildet).
A. atra dagegen hat deutlich berandete Apothecien (--> Apothecienfläche noch weiter geschlossen, Rand breit ausgebildet, glänzend und deutlich über die Umgebung erhoben).
Da wäre aber die ebenfalls schwarze A. radiata mit unberandeten Apothecien. Diese ist auf dem Foto abgebildet.
Wichtige Merkmale für das Erkennen dieser Art sind die recht großen, locker stehenden Apothecien (vgl. A. ruana u.a.) sowie das glatte Lager (einzelne Opegrapha-Arten haben ein warziges Lager) mit vorherrschend graugrünen Farben (vgl. A. dispersa u.a.). Außerdem besitzt A. radiata 4- bis 5-sporige Sporen (im Gegensatz zu den meisten anderen ähnlichen Arten).
Es gibt eine ganze Reihe von Arten (meist aber recht selten), die verzweigte Apothecien bilden ("Schriftflechten"). Deren Apothecien sind entweder ebenfalls schwarz, oder mehr dunkelgrau, oder denn rot (Coniocarpon cinnabarinum).
LG
Josef