Hallo, Eichhasenentdecker,
dass der Pilz im Fichtenforst vorkommt, ist gar nicht so selten. Ich glaube sogar, dass es bei der Mehrheit unserer Funde hier in Südostbayern der Fall ist. Wahrscheinlich lohnt sich ein Blick in die lokale Waldgeschichte, denn Hermann Jahn zitiert in seinem Klassiker "Mitteleuropäische Porlinge und ihr Vorkommen in Westfalen" von 1966: "Ferdinandsen & Winge schreiben, der Pilz könne sich nach dem Abholzen der Eichen und Buchen noch bis zu 30 Jahren an den vermodernden Stümpfen im nachfolgenden Fichtenforst halten." Wobei es sich sicher auch um vergrabenes Wurzelholz halten kann.
Fragt sich, was passiert, wenn die 30 Jahre vorbei sind. Wahrscheinlich wird der Eichhase dann e c h t selten ... Oder die Verrottung des Laubholzes dauert noch länger. Interessant wäre es natürlich, wenn ein Ortskenner sagt, dass an der betreffenden Stelle nachweislich seit 100 Jahren nur Fichten gewachsen sind ...
LG, Till
Hallo liebe Pilzfreunde,
kaum zu glauben, aber es ist schon wieder passiert 
Heute unterwegs in unserem "Regenwald", haben wir nach den
Erfahrungen der letzten Tage eigentlich
auch nicht mit viel gerechnet. Ganz das Gegenteil war der Fall, Pilze ohne
Ende 
Hauptsächlich unter Fichte unterwegs, haben wir mit unserem Erstfund so gar
nicht gerechnet.
Diesen Pilz haben wir bislang erst einmal auf einer Exkursion gezeigt
bekommen.
Hier nun unser Fund des Tages:
Übersichtsaufnahme:
Polyporus umbellatus - Ästiger Büschelporling "Eichhase"
Für viele vielleicht ganz normal, für uns ein wirklich toller Fund,
letztmalig vor 6 Jahren gesehen!
Auf Grund des Biotops eine doch eher ungewöhnliche und interessante
Entdeckung 
Es grüßen ganz herzlich
Sabine & Holger