Pilze Pilze Forum
Erweitert
Suchen nach

Namenloser Weißsporer auf Holz

interhias ⌂, (vor 6720 Tagen)

Servus zusammen!

Diese auffallend feinschuppigen "Rüblinge" fand ich Ende April auf einem Nadelholzstrunk im Isarauwald. Allerdings bin ich mir nicht mal sicher, ob's überhaupt Rüblinge sind.
Der Fahndungsaufruf lautet also: Wer hat diese Pilze schon mal gesehen und/oder bestimmt?

[image]
[image]
[image]
[image]

Makroskopisch auffalldend neben dem feinschuppigen Hut: elastischer Stiel, deutliches Velum an jungen Fruchtkörpern, Mehlgeruch, Weißsporer. Die Huthautstruktur erinnert etwas an das "Puzzlespiel" bei G. dryophilus.

Beschreibung und Mikros:
Funddaten: 27.04.2008; MTB 7934-4-4-4, 550 m; Schäftlarn, Isarauen, an einem großen Nadelholzstumpf, direkt dem morschen Holz ansitzend; gesellig (>10 Fk); Hut: 1,2-2,5 cm breit, ganz jung halbkugelig, bald ausgebreitet, am Scheitel zumindest alt leicht bis deutlich vertieft, kartonbraun bis honigbraun, jung und am Scheitel etwas dunkler, hygrophan, in ein Zone um den Scheitel herum blass ocker bis cremegelb ausblassend; Hutrand jung eingerollt, ganz jung mit Velumresten schürfelig bereift, Oberfläche feinst schuppig, rauh, auch alt bisweilen mit silbergrauem Reif besetzt, trocken, matt, Rand ungerieft, bisweilen schwach durchscheinend gerieft; Stiel: bis 0,4 x 3, meist etwas exzentrisch, zylindrisch, oft verbogen, voll, apikal schwach erweitert, basal gleichdick oder schwach erweitert und bisw. weißfilzig, blass ockerbräunlich bis hutfarben, jung silbergrau überfasert, dann +/- verkahlend; Lamellen: normal gedrängt, untermischt (3l), ca. 30-35 erreichen den Stiel, gerade angewachsen, cremefarben, Schneiden glatt; Fleisch: wässerig graubraun; Geruch: mehlig; Geschmack: unangenehm ranzig; Stielrinde: Hyphen der Stielrinde ca. 4-6 µm breit, kurz septiert, Septen mit Schnallen; Cheilozystiden: keine Hymenialzystiden, Lamellenschneide fertil; Pleurozystiden: -; Kaulozystiden: Stielrindenhyphen mit Ausstülpungen/Auswüchsen und bisw. mit Kaulozystiden; HDS: aus knorrig gewundenen, oft aufragenden, bisweilen gabelig verzweigten, ineinander verflochtenen Zellen, Zellbreite ca. 4-7, Schnallen vorhanden; Basidien: 4-sporig, z.B. 22 x 5, mit Schnallen; Sporen: sehr unterschiedlich geformt, ellipsoid, apfelkern- oder tropfenförmig, auch mandelförmig, weder dextrinoid noch deutlich amyloid, 6,6 x 3,8 (5,5-8 x 3-5), Q=1,75 (1,5-2);

HDS, Radialschnitt:
[image]
[image]
[image]

Gruß aus München
Hias

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Namenloser Weißsporer auf Holz

Markus Wilhelm ⌂, (vor 6720 Tagen) @ interhias

Hallo zusammen,

Sepp hat nicht unrecht, der Pilz sieht schon etwas ähnlich wie Callistosporium aus, allerdings passen die Lamellen gar nicht, auch das feinschuppige auf dem Hut. Ich tippe eher auf einen Trichterling. Ein Vereinskollege brachte kürzlich was Ähnliches, das wir aber auch nicht bestimmen konnten.

Ich sende ihm mal den Link mit den Fotos.

viele Grüsse, Markus

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Vermutlich Clitocybe puberula

Markus Wilhelm ⌂, (vor 6720 Tagen) @ Markus Wilhelm

So, da wär ich wieder:
Enzo hat mir den Link auf die Seite gesandt, auf dem sein Fund in vielen Fotos gezeigt wird.
Es soll sich eindeutig um Clitocybe puberula Kuyper handeln.
Im Abb.-Verzeichnis ist ein Beitrag ZfM.59 (2) notiert.

http://www.naturamediterraneo.com/forum/topic.asp?TOPIC_ID=45264

Hias, ich hoffe, ich konnte Dir da etwas helfen!

Servus und soans griasst, Markus

Eintrag gesperrt
5 Aufrufe

Der isses!

interhias ⌂, (vor 6719 Tagen) @ Markus Wilhelm

Servus Markus,

vielen Dank für den Link! Allein schon die makroskopische Übereinstimmung (leicht exzentrischer Stielansatz, ranzig-mehliger Geruch, Färbung, Hutschuppung etc.) lässt kaum Zweifel daran, dass Enzo denselben Pilz wie ich gefunden hat.

Bei nächster Gelegenheit werde ich die Mikroskopie anhand der Exsikkate noch genauer vergleichen.

Vielleicht sollte ich öfters mal in dieses tolle italienische Forum reinschaun.

Ciao
Hias

Eintrag gesperrt
4 Aufrufe

Re: Der isses!

Till, (vor 6719 Tagen) @ interhias

Hallo, Markus & Hias,

da der erste C. puberula Fund in Dld. meiner damals achtjährigen Tochter zu verdanken war, muss ich mich natürlich melden ...

Also ich bin da etwas skeptisch, ob es sich bei den hier gezeigten Funden wirklich um die Art handelt,und zwar vor allem wegen dieser bei genauem Hinsehen doch sehr markanten Hutschuppung.

"Puberulus" heißt soviel wie "feinst behaart".In der Originalbeschreibung von Kuyper (Sydowia 36,1983) heißt es: "initio pruinoso-puberulus,demum rugoso-subpuberulus" (englisch: young specimens conspicuously pruinose-puberulous by minute white hairs,later more rugose-puberulous at centre and still pruinose-puberulous towards the margin."

Die Betonung liegt also viel mehr auf der Bereifung als auf einer Schuppung der Oberfläche.

Die Mikros muss ich noch mal vergleichen, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Eine Beschreibung des Pilzes vom Typusstandort ist auch in Bull. soc. Myc. fr.106 zu finden (mit Farbtafelund Text von Poulain)

Gruß,Till

Servus Markus,
vielen Dank für den Link! Allein schon die makroskopische Übereinstimmung
(leicht exzentrischer Stielansatz, ranzig-mehliger Geruch, Färbung,
Hutschuppung etc.) lässt kaum Zweifel daran, dass Enzo denselben Pilz wie
ich gefunden hat.
Bei nächster Gelegenheit werde ich die Mikroskopie anhand der Exsikkate noch
genauer vergleichen.
Vielleicht sollte ich öfters mal in dieses tolle italienische Forum
reinschaun.
Ciao
Hias

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Der isses!

Der Juergen, (vor 6719 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

Die Beschreibung dieses Pilzes im RAITHElHUBER klingt etwas anders: Dort ist keineswegs von "feinschuppig" die Rede; "Leicht hygrophaner, graubrauner Pilz mit blassem Belag auf dem Hut ...". Die Sporengröße stimmt überein, aber C. puberula besitzt, was ungewöhnlich ist, zylindrisch-keulige Cheilozystiden; 35-50/4-5 µm.

Grüßle
Juergen

Eintrag gesperrt
5 Aufrufe

noch ein Foto ...

interhias ⌂, (vor 6719 Tagen) @ Der Juergen

Servus Juergen und Till,

vielen Dank für eure Hinweise. Kann natürlich sein, dass der Fund von Enzo Musumeci und/oder meine Isar-Kollektion nicht C. puberula sind. Ich werde versuchen, das rauszukriegen. Immerhin weiß ich jetzt, worauf ich achten muss.

Einen sehr ähnlichen Pilz habe ich schon mal im Mai 2006 gefunden (leider ohne Exsikkat) - da sehe ich auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Enzos Pilz (dunkler Hutrand!). Ich hänge das mal hier an.

Gruß aus München
Hias

[image]

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: noch ein Foto ...

Till, (vor 6719 Tagen) @ interhias

Ich habe die Mikros nochmal verglichen. Jürgen hat schon auf die Cheilozystiden bei puberula hingewiesen - das ist ein handfestes Merkmal. Alle puberula-Funde stammten bisher, soweit ich weiß, von Sägemehl.

Es ist nie ganz auszuschließen, dass einem mal was Neues über den Weg läuft.

Gruß, Till

Servus Juergen und Till,
vielen Dank für eure Hinweise. Kann natürlich sein, dass der Fund von Enzo
Musumeci und/oder meine Isar-Kollektion nicht C. puberula sind. Ich werde
versuchen, das rauszukriegen. Immerhin weiß ich jetzt, worauf ich achten
muss.
Einen sehr ähnlichen Pilz habe ich schon mal im Mai 2006 gefunden (leider
ohne Exsikkat) - da sehe ich auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Enzos Pilz
(dunkler Hutrand!). Ich hänge das mal hier an.
Gruß aus München
Hias

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Namenloser Weißsporer auf Holz

Vargynja, (vor 6669 Tagen) @ interhias

Hallo,

ich häng mich mal an diesen Thread ran. Gefunden letztes Wochenende auf morschem, liegendem Stamm im Bayerischen Wald. Makroskopisch scheint es das selbe Schwammerl zu sein, lediglich die Lamellen scheinen mir bei meinen Exemplaren etwas ausgebuchteter sowie von der Anwuchsform z.T. leicht herablaufend zu sein. Könnte aber auch täuschen. Mikroskopie muss nachgereicht werden.

Hier aber zwei Bilder zum wieder Erfreuen. Ein wie ich finde wirklich wunderhübsches Schwammerl:-)

LG
R.E.

Servus zusammen!
Diese auffallend feinschuppigen "Rüblinge" fand ich Ende April auf
einem Nadelholzstrunk im Isarauwald. Allerdings bin ich mir nicht mal
sicher, ob's überhaupt Rüblinge sind.
Der Fahndungsaufruf lautet also: Wer hat diese Pilze schon mal gesehen
und/oder bestimmt?


Makroskopisch auffalldend neben dem feinschuppigen Hut: elastischer Stiel,
deutliches Velum an jungen Fruchtkörpern, Mehlgeruch, Weißsporer. Die
Huthautstruktur erinnert etwas an das "Puzzlespiel" bei G.
dryophilus.
Beschreibung und Mikros: Funddaten: 27.04.2008; MTB 7934-4-4-4, 550 m;
Schäftlarn, Isarauen, an einem großen Nadelholzstumpf, direkt dem morschen
Holz ansitzend; gesellig (>10 Fk); Hut: 1,2-2,5 cm breit, ganz jung
halbkugelig, bald ausgebreitet, am Scheitel zumindest alt leicht bis
deutlich vertieft, kartonbraun bis honigbraun, jung und am Scheitel etwas
dunkler, hygrophan, in ein Zone um den Scheitel herum blass ocker bis
cremegelb ausblassend; Hutrand jung eingerollt, ganz jung mit Velumresten
schürfelig bereift, Oberfläche feinst schuppig, rauh, auch alt bisweilen
mit silbergrauem Reif besetzt, trocken, matt, Rand ungerieft, bisweilen
schwach durchscheinend gerieft; Stiel: bis 0,4 x 3, meist etwas
exzentrisch, zylindrisch, oft verbogen, voll, apikal schwach erweitert,
basal gleichdick oder schwach erweitert und bisw. weißfilzig, blass
ockerbräunlich bis hutfarben, jung silbergrau überfasert, dann +/-
verkahlend; Lamellen: normal gedrängt, untermischt (3l), ca. 30-35
erreichen den Stiel, gerade angewachsen, cremefarben, Schneiden glatt;
Fleisch: wässerig graubraun; Geruch: mehlig; Geschmack: unangenehm
ranzig; Stielrinde: Hyphen der Stielrinde ca. 4-6 µm breit, kurz
septiert, Septen mit Schnallen; Cheilozystiden: keine Hymenialzystiden,
Lamellenschneide fertil; Pleurozystiden: -; Kaulozystiden:
Stielrindenhyphen mit Ausstülpungen/Auswüchsen und bisw. mit
Kaulozystiden; HDS: aus knorrig gewundenen, oft aufragenden, bisweilen
gabelig verzweigten, ineinander verflochtenen Zellen, Zellbreite ca. 4-7,
Schnallen vorhanden; Basidien: 4-sporig, z.B. 22 x 5, mit Schnallen;
Sporen: sehr unterschiedlich geformt, ellipsoid, apfelkern- oder
tropfenförmig, auch mandelförmig, weder dextrinoid noch deutlich amyloid,
6,6 x 3,8 (5,5-8 x 3-5), Q=1,75 (1,5-2);
HDS, Radialschnitt:


Gruß aus München
Hias

[image]

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

PIC 2

Vargynja, (vor 6669 Tagen) @ Vargynja

PIC 2

[image]

Eintrag gesperrt
4 Aufrufe

Re: Namenloser Weißsporer auf Holz

Andreas ⌂, (vor 6669 Tagen) @ Vargynja

Hallo,
ich häng mich mal an diesen Thread ran. Gefunden letztes Wochenende auf
morschem, liegendem Stamm im Bayerischen Wald. Makroskopisch scheint es
das selbe Schwammerl zu sein, lediglich die Lamellen scheinen mir bei
meinen Exemplaren etwas ausgebuchteter sowie von der Anwuchsform z.T.
leicht herablaufend zu sein. Könnte aber auch täuschen. Mikroskopie muss
nachgereicht werden.
Hier aber zwei Bilder zum wieder Erfreuen. Ein wie ich finde wirklich
wunderhübsches Schwammerl:-)
LG
R.E.

Hallo,

ich denke, dass das ein Olivschnitzling ist, ein Braunsporer also.
Mal sehen, was das Mikroskop dazu sagt ....

beste Grüße,
Andreas

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Namenloser Weißsporer auf Holz

Vargynja, (vor 6668 Tagen) @ Andreas

Hallo,

habe (aktuell kein Zugriff auf Fachliteratur) tatsächlich ein paar ähnliche Bilder über google gefunden:
http://www.naturephoto-cz.eu/simocybe-centunculus-picture-8227.html
http://www.foto-net.sk/?idp=2870&SETrp=3f6964693d32383932266162633d53&loc=2&page=1
http://www.nahuby.sk/obrazok_detail.php?obrazok_id=102685&poradie=86&next_img_type=gallery

welche alle unter Simocybe centunculus laufen. Andere Bilder zeigen unter dem Namen allerdings einen anderen Schwammerl mit weiß beflockt/bepuderten Lamellenschneiden, deutlich erkennbaren braunen Sporenpulver an den Lamellen, insgesamt unscheinbarer.. Vielleicht kennt S. centunculus jemand und kann was dazu sagen (auch was es mit den ganzen Variationen auf sich hat...)

Mich stört daran halt, dass ich auch mit noch so genauem Hinsehen kein gefärbtes Sporenpulver, auch nur andeutungsweise gesehen habe (lag auch mal ne halbe Std. auf Papier, mir is nix braunes aufgefallen, meine können aber auch unreif gewesen sein).

*grummel*, will wissen was des ist...

Viele Grüße
R.E.

Hallo,
ich denke, dass das ein Olivschnitzling ist, ein Braunsporer also.
Mal sehen, was das Mikroskop dazu sagt ....
beste Grüße,
Andreas

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Namenloser Weißsporer auf Holz

interhias ⌂, (vor 6668 Tagen) @ Vargynja

Hallo alle,

dann hänge ich auch gleich noch das Foto eins Fundes vom Mai 2006 an, das damals auch hier im Forum zur Diskussion stand (ich komm leider nicht ins Archiv rein - interner Servererror).

Auffallende Ähnlichkeit hat Vargynjas Fund auch mit dem Fund, der im italienischen Forum ausführlich dokumentiert ist. Der Link dazu ist im Beitrag von Markus Wilhelm (C. puberula) abrufbar.

Beste Grüße
Hias

Beschreibung zu dem angehängten Schwammerl:

Hut: 1,5 - 2,5 cm breit, beige-bräunlich, jung dunkler braun, in der Mitte etwas dunkler und eine schwache nabelingsartige Vertiefung bildend, etwa zur Hälfte schwach durchscheinend gerieft, Oberfläche samtig und weißlich bereift, Hutrand bisweilen auffallend dunkelbraun abgesetzt;
Stiel: ca. 2-2,5 cm lang, dünn, meist verbogen, glasig durchschimmernd, jung gelbbraun, später blassbräunlich;
Lamellen: gerade angewachsen, cremefarben, zum Stiel kontrastierend, Schneiden glatt, in der Aufsicht dunkler erscheinend;
Fleisch: wässrig blassbraun, dünnfleischig; Geruch: nach muffigem Rettich (wie Hexenei);
Geschmack: rettichartig, eher unangenehm muffig;

Sporen: glatt, hyalin, elliptisch bis subzylindrisch, mit deutlich ausgebildetem, meist abgewinkeltem Apiculus; J-; 7 x 3,6 (6-10 x 3-5), Q= 1,97 (1,7 - 2,3);
Basidien: 4-sporig, zylindrisch bis keulig, ohne Basalschnallen;
Hymenialzystiden: keine beobachtet;
Huthaut: Cutis, mit einer oberen Schicht schmaler, schwach inkrustierter Hyphen, darunter dickere Hyphen, Septen mit Schnallen;

[image]

Eintrag gesperrt
5 Aufrufe

Archiv geht wieder

Georg, (vor 6668 Tagen) @ interhias

- kein Text -

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Hydropusß

Till, (vor 6667 Tagen) @ Vargynja

Wäre es nicht möglich, dass es sich bei diesem Pilz aus dem Bayerischen Wald um einen Hydropus (Wasserfuß) handelt? Ich habe mal H. atromentosus im Neuburger Wald bei Passau gesehen, der habituell nicht unähnlich war, bei Berührung aber stark schwärzte.

Gruß, Till

Hallo,

ich häng mich mal an diesen Thread ran. Gefunden letztes Wochenende auf
morschem, liegendem Stamm im Bayerischen Wald. Makroskopisch scheint es
das selbe Schwammerl zu sein, lediglich die Lamellen scheinen mir bei
meinen Exemplaren etwas ausgebuchteter sowie von der Anwuchsform z.T.
leicht herablaufend zu sein. Könnte aber auch täuschen. Mikroskopie muss
nachgereicht werden.
Hier aber zwei Bilder zum wieder Erfreuen. Ein wie ich finde wirklich
wunderhübsches Schwammerl:-)
LG
R.E.