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Pilzvergiftung in Norwegen

H. Doebbeler, (vor 9876 Tagen)

Hallo Pilzexperten,
auf diesem Wege hoffe ich eine Antwort
auf die Frage zu finden, wie man sich mit
Rotkappen eine Vergiftung zuziehen kann.
Seit vielen Jahren esse ich diese Pilze ohne
Probleme, an eine Verwechselung kann ich nicht
glauben. In diesem Sommer im Urlaub in Norwegen
haben wir uns aber eine eindeutige leichtere
Vergiftung mit nur 2 Exemplaren zugezogen.
Von zwei Norwegern, die sich aber auch nicht
als Experten bezeichneten, erhielten wir die
Information, dass es in Norwegen Zeiten gäbe, in
der Pilze gesammelt bzw. nicht gesammelt werden
sollten. Diese wuerden sogar per Radio durchgegeben.
Bislang konnte ich keine näheren Informationen
finden. Vielleicht hat aus diesem Kreis jemand
davon gehört? Fuer eine Erklaerung waere ich
sehr dankbar!
Heidi Doebbeler

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Re: Rotkappen

Boris, (vor 9876 Tagen) @ H. Doebbeler

Hallo Pilzexperten,
auf diesem Wege hoffe ich eine Antwort
auf die Frage zu finden, wie man sich mit
Rotkappen eine Vergiftung zuziehen kann.

Rotkappen und viele andere Pilze können Probleme machen wenn sie in der Pfanne nicht genug Hitze bekommen. Sie müssen gut und lange geschmort werden, 20 Minuten sollten reichen. Von zeichtlich und regional abhängigen Vergiftungen ist mir leider nichts bekannt.

Schöne Grüße, Boris

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Re: Rotkappen

waachner, (vor 9876 Tagen) @ Boris

Hallo,

ich habe das Glück in einer sehr Rotkappenreichen Region zu leben und ich habe davon noch nichts gehört. Jeden Herbst hau ich mir die Dinger drei bis viermal die Woche rein (wegen dem feinen Geschmack) und bisher bin ich noch heil geblieben.

Ich habe andere Sammler drauf angesprochen,die haben auch nur mit dem Kopf geschüttelt und sind sich sicher,daß die verzehrten Pilze keine Rotkappen gewesen sein können. Besonders bei der geringen Menge erscheint dies aüßerst unwahrscheinlich. Wie siehts mit ähnlich Pilzen aus? Öfter vorgekommen sind verwechslungen zwischen der Rotkappe und einem Hexenröhrling (netzstielig), doch dafür muß man schon blutiger Anfänger sein :-) ( Mir ist es vor paar Jahren passiert hab nur gereihert wie ein wilder)

Sonst fällt mir auch nix dazu ein

Gruß

waachner

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Re: (Netzstieliger) Hexi

Markus H., (vor 9876 Tagen) @ waachner

Hallo,
ich habe das Glück in einer sehr Rotkappenreichen Region zu leben und ich habe davon noch nichts gehört. Jeden Herbst hau ich mir die Dinger drei bis viermal die Woche rein (wegen dem feinen Geschmack) und bisher bin ich noch heil geblieben.
Ich habe andere Sammler drauf angesprochen,die haben auch nur mit dem Kopf geschüttelt und sind sich sicher,daß die verzehrten Pilze keine Rotkappen gewesen sein können. Besonders bei der geringen Menge erscheint dies aüßerst unwahrscheinlich. Wie siehts mit ähnlich Pilzen aus? Öfter vorgekommen sind verwechslungen zwischen der Rotkappe und einem Hexenröhrling (netzstielig), doch dafür muß man schon blutiger Anfänger sein :-) ( Mir ist es vor paar Jahren passiert hab nur gereihert wie ein wilder)
Sonst fällt mir auch nix dazu ein
Gruß
waachner

Hi waachner!

So wie du dir die Rotkappen reinziehst, verschlinge ich
die Netzstieligen Hexis Ende August/Anfang September, und
ich hatte noch nie Probleme.
Ciao Markus H.

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Re: Rotkappen

Werner, (vor 9876 Tagen) @ Boris

Hallo Pilzexperten,
auf diesem Wege hoffe ich eine Antwort
auf die Frage zu finden, wie man sich mit
Rotkappen eine Vergiftung zuziehen kann.

Rotkappen und viele andere Pilze können Probleme machen wenn sie in der Pfanne nicht genug Hitze bekommen. Sie müssen gut und lange geschmort werden, 20 Minuten sollten reichen. Von zeichtlich und regional abhängigen Vergiftungen ist mir leider nichts bekannt.
Schöne Grüße, Boris

Ich muß Boris rechtgeben,denn eine Schwägerin von
mir hat so eine Rotkappenvergiftung hinter sich:
sie hatte Rotkappen mit ein paar Birkenpilzen nur
"angeschwitzt",wie wir hier sagen.Nach der Mahl-
zeit traten für mich zwar nur gastrointestinale
Beschwerden auf,aber der dazugerufene Arzt und später das behandelnde Krankenhaus waren sich ei-
ner echten Vergiftung sicher und spülten den Ma -
gen aus.Der darauf erfolgte,logische Kreislaufzu-
sammenbruch kostete sie dann fast 4 Wochen Kranken
hausaufenthalt.Als ich ihr einen Besuch abstatte-
te(ca.80 km von mir weg)und den Vorfall erst rich
tig erfuhr,erklärte mir der Arzt lapidar,sicher ist sicher.
Also wie Boris schreibt,unbedingt ALLE Pilze durchkochen- oder braten.
Ciao
Werner

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Re: Pilzvergiftung in Norwegen

H. Doebbeler, (vor 9875 Tagen) @ H. Doebbeler

Hallo Pilzexperten,
auf diesem Wege hoffe ich eine Antwort
auf die Frage zu finden, wie man sich mit
Rotkappen eine Vergiftung zuziehen kann.
Seit vielen Jahren esse ich diese Pilze ohne
Probleme, an eine Verwechselung kann ich nicht
glauben. In diesem Sommer im Urlaub in Norwegen
haben wir uns aber eine eindeutige leichtere
Vergiftung mit nur 2 Exemplaren zugezogen.
Von zwei Norwegern, die sich aber auch nicht
als Experten bezeichneten, erhielten wir die
Information, dass es in Norwegen Zeiten gäbe, in
der Pilze gesammelt bzw. nicht gesammelt werden
sollten. Diese wuerden sogar per Radio durchgegeben.
Bislang konnte ich keine näheren Informationen
finden. Vielleicht hat aus diesem Kreis jemand
davon gehört? Fuer eine Erklaerung waere ich
sehr dankbar!
Heidi Doebbeler

Hallo nochmal,
vielen Dank für Eure Antworten! An den Hexenröhrling
glaube ich nicht, aber es kann schon sein, daß wir
beim Braten zu nachlässig waren. Nur gut, daß man
uns nicht gleich den Magen ausgespült hat!
Falls jemand aber noch mal etwas von saisonalen
Pilzsammelzeiten hört, würde mich das schon
interessieren.
Heidi